Monschau lässt sich das Vennbad einiges kosten

Von: ag
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Eine teure Angelegenheit: Bei jedem Besuch des Vennbades zahlt die Stadt Monschau 6,37 Euro oben drauf. Die Gemeinde Simmerath zahlt 5,12 pro Nutzer der Simmbades oben drauf. Foto: Archiv/Stollenwerk

Monschau. Für das Vennbad hat die Stadt Monschau im Jahr 2013 einen Zuschuss in Höhe von 309.000 Euro geleistet. Bei rund 48.600 Besuchern im Jahr (Schulschwimmen, Vereine, zahlende Gäste) ergibt das eine Unterdeckung von 6,37 Euro je Besucher. Das hat Bürgermeisterin Margareta Ritter auf Anfrage von Matthias Steffens (CDU) in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mitgeteilt.

Anlass für Steffens Nachfrage war ein Bericht dieser Zeitung in dem es um die Kosten der Bäder in der Städteregion ging. In der abgedruckten Statistik wurden für das Vennbad keine Angaben gemacht. Dies habe bei den Bürgern zu Unzufriedenheit und Nachfragen geführt, sagte Steffens. Auch bei der Stadt Monschau sei eine Anfrage dieser Zeitung bezüglich der Kosten für Vennbad eingegangen, allerdings bei einer Mitarbeiterin, die dann vorübergehend erkrankt sei, begründete Ritter die fehlenden Angaben.

Monschau ist bei Weitem nicht die einzige Kommune, die die Kosten für ihr Schwimmbad nicht decken kann. Die 7600 Schwimmbäder in Deutschland können bis auf wenige Ausnahmen nicht kostendeckend betrieben werden.

Simmerath zahlt 280.000 Euro

Auch die Bäder in der Städteregion kosten die Städte je nach Rechenart zwischen drei und rund acht Euro pro Schwimmer. Den Spitzenplatz nimmt die Stadt Alsdorf mit 8,07 Euro ein, gefolgt von Monschau mit 6,37 Euro. Die Gemeinde Simmerath zählt im Simmbad jährlich rund 54.600 Besucher und leistet einen Zuschuss von insgesamt 280.000 Euro. Das ergibt eine Unterdeckung von 5,12 Euro je Besucher.

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