„Monschau Klassik”: Regengüsse sollen jetzt abperlen

Von: Christoph Hahn
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Ein satter Farbton: Nicht nur
Ein satter Farbton: Nicht nur der Boden der Tribüne ist neu, auf die Gäste der Festspiele wartet auch eine neue Bestuhlung. Foto: C. Hahn

Monschau. Er gehört zu den treuesten Begleitern der „Monschau Klassik”, ist aber trotzdem auf und an den Zuschauerrängen bei der Burg alles andere als gern gesehen. Ab sofort hat dieser nasse Gast bei den Festspielen so gut wie keine Chance mehr, zumal auf der Hang-Seite.

Dafür haben die Organisatoren in Zusammenarbeit mit der Firma Nüssli, deren Fachleute im historisch geprägten Rund die Tribünen errichten und später wieder abbauen, gesorgt.

Dass dem so ist, sieht jeder Klassik-Gast, der kurz einmal den Blick senkt. Denn zu seinen Füßen schimmert es metallisch-matt statt - wie noch 2011 - bräunlich-hölzern. Denn die alte Konstruktion, bei der bloß der alles haltende Rahmen aus Aluminium bestand, ist durch eine neue, bei der alle Teile aus diesem Metall bestehen, ersetzt worden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die geriffelte Struktur sorgt bei jedem Wetter für Trittsicherheit und lässt garantiert jeden von Petrus Güssen an der Oberfläche abperlen. Aquaplaning auf dem Weg zum Platz: Das ist ab sofort bei der Klassik kein Thema mehr.

Für Vorarbeiter Ditmar Polczyk, der mit den Männern des Monschauer Bauhofes Hand in Hand arbeitete, und seine neun Kollegen aus Thüringen, Hessen und anderen Gegenden Deutschlands war der Aufbau der neuen Tribüne ein hartes Stück Arbeit. Am vergangenen Freitag nahmen Polczyk und seine Mannen die Werkzeuge erstmals in die Hand; am Montagmorgen schlossen sie die Arbeit ab - was ihnen nur gelang, weil sie bei jedem Wetter zur Stelle waren.

Neu an der Klassik-Tribüne ist darüber hinaus die Bestuhlung, die ab diesem Jahr mit kräftigem Blau für heitere Stimmung sorgen wird. Und, wer weiß: Vielleicht lässt sich der Himmel über der Eifel vom satten Farbton ja auch zu einem konzilianten Verhalten den Monschau-Klassik-Besuchern gegenüber bewegen.
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