Monschau - Monschau führt Handyparken ein

Monschau führt Handyparken ein

Von: hes
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Handyparken gibt es bereits in mehr als 60 deutschen Städten. Als erste Kommune der Städteregion bietet Monschau diesen Service voraussichtlich schon ab 1. Juli an.

Monschau. Die Stadt Monschau bietet voraussichtlich zum 1. Juli als erste Kommune der Städteregion Aachen das sogenannte Handyparken an. Dabei kann der Besitzer eines Fahrzeugs zwischen dem gängigen Parkschein und der Entrichtung der Parkgebühr über die Handyrechnung wählen.

Dazu sendet er zu Beginn der Parkzeit eine SMS mit seinem Kennzeichen und der gewünschten Parkdauer an eine auf dem Parkplatz angezeigte Rufnummer. Etwa 15 Minuten vor Ablauf erinnert eine SMS den Autobesitzer an die „gebuchte” Parkzeit, die dann bequem und von überall aus verlängert werden kann.

Für den Nutzer entstehen lediglich Kosten in Höhe der gesendeten SMS (jeweils 17 Cent für alle Netze), die Stadt erhofft sich vor allem einen Rückgang der - nicht kostendeckenden - Verwarnungsgeldverfahren.

Ein „Knöllchen” kann man sich aber auch beim Handyparken einhandeln, wenn man die Parkzeit nicht rechtzeitig verlängert. Die Erfassungsgeräte der Politessen in der Eifelstadt sind bereits mit der notwendigen Software für das Handyparken ausgerüstet.

In Deutschland bieten rund 60 Städte Handyparken an, auch in der Stadt Aachen gibt es entsprechende Überlegungen.
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