Monschau-Festival: Drei Weltstars und eine bunte Musik-Mischung

Von: P. St.
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Großartige Kulisse: Auch das Monschau-Festival 2017 bezieht seine Attraktivität zu großen Teilen von der Open-Air-Atmosphäre im historischen Burghof über den Dächern der Altstadt. Foto: Archiv/P. Stollenwerk
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Immer noch gefragt: Vicky Leandros. Foto: Walter Kober

Monschau. Das Monschau-Festival 2017 naht: Von Freitag, 18. August, bis Sonntag, 27. August, kommen mit Manfred Mann, Patricia Kaas und Daniel Hope nicht nur drei Künstler von Weltruf in die Eifel, auch darüber hinaus bietet die 18. Auflage des Festivals ein sehr abwechslungsreiches, buntes und spannendes Programm an acht Veranstaltungstagen.

Wer live vor der einzigartigen Kulisse der 800 Jahre alten Monschauer Burg dabei sein möchte, sollte sich rasch ein Ticket sichern, denn einige Veranstaltungen im gut 1100 Zuschauer fassenden Burghof sind stark nachgefragt.

Seitdem das Monschau-Festival im Jahr 2000 als gewagtes Experiment aus der Taufe gehoben wurde, hat sich die Veranstaltungsreihe bereits mehrmals neu erfunden. Gestartet als Monschau-Klassik mit einem reinen Opernprogramm, erkannten die Verantwortlichen schon bald, dass diese einseitige Ausrichtung große Teile eines potenziellen Publikums nicht mehr erreichte.

Also wurde der musikalische Horizont erweitert – Operetten kamen hinzu, Musical-Galas und Liedermacher. Vor einigen Jahren ging man noch einen Schritt weiter. Inzwischen ist das Monschau-Festival eine bunt gemischte Musikreihe, von Rocklegenden bis Klassik, von Popmusik bis Schlager.

Das neue Konzept kommt an beim Publikum. Das spüren auch die Festivalmacher Helmut Lanio und Dorit Schlieper von der Monschau Festival GmbH: „Die neuen Programminhalte wurden überwiegend positiv aufgenommen. Das Festival ist dadurch viel lebendiger und jünger geworden, und wir konnten neue Zielgruppen für das Monschauer Land gewinnen“, sagt Lanio. 2018 werde es auch wieder eine Oper geben, was in diesem Jahr aus terminlichen Gründen nicht funktioniert habe.

Der historische Spielort hoch oben auf der Burg stellt Jahr für Jahr eine neue Herausforderung dar, die das inzwischen eingespielte Team als den besonderen Reiz dieser Spielstätte ausmacht: „Festivalzeit ist für uns eine sehr schöne, spanende und aufregende Phase, die immer wieder Freude macht“, sagt Lanio.

Auch bei den Künstlern hat das Monschau-Festival sich einen guten Ruf erworben. „Bereits jetzt liegen Anfragen für die nächsten Jahre vor. Mit Qualität und Service haben wir uns einen guten Namen erarbeitet. Man schätzt das Monschau-Festival, und die Künstler kommen gerne. Gerade die wunderschöne Burganlage und der traumhafte Blick auf Monschaus Altstadt lösen immer wieder Begeisterung aus. Das hat schon etwas Einmaliges“, sagen die Festivalmacher, die vom unwiderstehlichen Reiz der Veranstaltungsreihe überzeugt sind.

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