Monschau beteiligt sich an Projekt „Weltkriegsgedenken“

Von: P. St.
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Die Höckerlinie des Westwalls ist auch heute noch ein sichtbares Zeichen des Zweiten Weltkrieges. Beim Projekt „Weltkriegsgedenken“ dürfte auch auch die zu Unrecht gefürchtete „Siegfried-Linie“ eine Rolle spielen. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Zum 70. Male jähren sich 2014 die Ereignisse im Hürtgenwald während des zweiten Weltkrieges. Die Jahre1944/45 stehen für Tod und Verwüstung in der Eifel. Die Monschauer Land Tourismus hat in ihrer Mitgliederversammlung beschlossen, sich am Leader-Projekt „Weltkriegsgedenken“ zu beteiligen.

Auch die Gemeinde Simmerath hat ihre Mitwirkung zugesagt. Das Projekt wurde anlässlich des 70. Jahrestages der Ereignisse rund um den Hürtgenwald von der Rureifel Tourismus ins Leben gerufen, die sich auch federführend um die Umsetzung kümmern wird.

Geplant ist es, Angebote zu schaffen, die sowohl Gästen als auch Bewohnern der Region eine Auseinandersetzung mit der Geschichte ermöglichen. Es geht um Planung, Organisation und Vermarktung von lokalen Veranstaltungen für den Zeitraum Herbst 2014 bis Spätsommer 2015. Zudem sollen Schulklassen und Jugendgruppen zu thematischen Ausflügen eingeladen werden.

Zur Umsetzung der Maßnahme wird ein Lenkungsteam gebildet, in das jede beteiligte Kommune einen Vertreter entsendet. Seitens der Gemeinde Simmerath wurde hier aufgrund seiner fundierten historischen Kenntnisse der Heimatforscher Hans-Jürgen Siebertz aus Lammersdorf benannt.

Das Leader-Projekt „Weltkriegsgedenken“ wird durch den Kreis Düren und die Städteregion Aachen finanziert und von den Kommunen der Monschauer Land Touristik (Monschau, Roetgen, Stolberg, Simmerath) unterstützt. Der Anteil der Gemeinde Simmerath beträgt rund 700 Euro pro Jahr für 2014 und 2015. Der Tourismusausschuss der Städteregion wird über den Antrag am 13. März beraten.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hat dazu aufgerufen, dass sich die örtlichen Geschichtsvereine ebenfalls an dem Projekt beteiligen sollen.

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