Monschau bekommt wieder einen Pranger

Von: P. St.
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Monschau. An Vorschlägen, wen man in Monschau alles an den Pranger stellen könnte, dürfte sicher kein Mangel herrschen, wenn demnächst in der Monschauer Altstadt wieder ein Schandpfahl aufgestellt wird.

Die Initiative dazu geht vom Kunst- und Kulturverein Haus Troistroff aus, der im Rahmen seiner zurückliegenden Mitgliederversammlung das Kunstprojekt „Monschauer Pranger“ präsentierte. Bei diesen Überlegungen aber spielt die im Mittelalter verbreitete Strafe in Form einer der öffentlichen Schande keine Rolle mehr, allenfalls sollen in der neuen von Kunsthandwerk geprägten Pranger-Darstellung historische Monschauer Baumaterialien wie Holz und Stein wiederkehren.

Da die Glasfachschule Rheinbach im Rahmen eines Projektes die praktische Umsetzung vornehmen wird, kommt als weiteres Material auch noch Glas zum Einsatz. Erste Entwürfe liegen bereits vor. Mitte kommenden Jahres will der Kunst- und Kulturverein nach abklärenden Gesprächen mit der Stadt den zeitgemäßen Pranger in Auftrag geben.

Der Monschauer Pranger soll nach der Vorstellung des Vereinsvorsitzenden Dr. Hajo Peters sowohl eine touristische Attraktion darstellen wie auch ein Identifikationsmerkmal für Altstadt darstellen. Seinen Platz soll der angestrahlte Pranger in der Baulücke in der Laufenstraße (Resi Schuhmacher) finden - passenderweise in Sichtweise des ehemaligen Gefängnisses am Amtsgericht.

Ursprünglich befand sich der Monschauer Pranger an der Kirchstraße nahe des Fußweges, der zum Altenheim hinaufführt und nicht wie vielfach angenommen auf dem Holzmarkt.

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