Konzert des Trommler- und Pfeiferkorps Strauch im Pfarrheim

Modernes Flötenorchester: Ohrenschmaus nicht nur im Eifelexpress

Von: ani
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Von der „Pink Panther Suite“ bis hin zum „Eifelexpress“ war beim Konzert des Flötenorchesters des Trommler- und Pfeiferkorps Strauch alles dabei, was Musikfreunde ansprach. Nicht nur am Ende des Konzerts gab es viel Beifall für das Orchester. Foto: A. Hoffmann

Strauch. Hörenswert war es, was die 35 Musiker des Trommler- und Pfeiferkorps Strauch am vergangenen Wochenende bei ihrem Konzert im Straucher Pfarrheim unter Leitung von André Löhrer präsentierten.

In einem vielschichtigen Programm brachte das Orchester die musikalische Vielfalt eines modernen Flötenorchesters zu Gehör, wofür es im voll besetzten Pfarrheim immer wieder langanhaltenden Beifall gab.

Nach der musikalischen Neuausrichtung des Vereins vom klassischen Spielmannszug hin zu einem Flötenorchester wurde in den letzten Jahren das gesamte Repertoire auf diese neue musikalische Ausrichtung umgestellt. Wie deutlich zu hören war, gelang dies in hervorragender Weise und auf einem hohen Niveau.

Nachdem Vorsitzender Christof Breuer die Zuhörer begrüßt hatte, begann das Orchester mit einem Marsch in Molltonart („Slawianka – Abschied der Slawin“). Bevor es mit dem „Farbenspiel des Windes“ aus Disneys Pocahontas in ruhigeren Tönen weiterging, erklärte Dirigent Löhrer, dass man auf Erläuterungen von Komponist und Stück bewusst verzichten wolle.

Stattdessen erzählte er zwischen den Stücken einige Anekdötchen zu Proben und Musikern, was dann im Saal ebenso gut ankam wie die Filmmusik „Die Glorreichen Sieben“. Danach, laut Löhrer, für das Orchester „ein ganz spezielles Stück“, das von einem jungen Komponisten (Patrik Wirth) eigens für das Flötenorchester des TPK geschrieben wurde: „Eifelexpress“.

Mit diesem entführten die Musiker die Zuhörer von der Porta Nigra in Trier, über die Teufelsschlucht, der Nürburg und dem Rursee bis hin zum nicht genannten Ankunftsort, der vermutlich in diesem Fall der imaginäre Hauptbahnhof von Strauch war. Zwei Stücke von Musiklegenden des Pop (Leonhard Cohen und Paul McCartney) folgten. „Halleluja“ und „Yesterday“ wurden ebenfalls hervorragend von allen Registern des Orchesters zu Gehör gebracht, bevor es in die Pause ging.

Mit einem Solo für zwei Piccola und Klavier („Lockvögel“) ging es danach auf gleich hohem Niveau weiter, dem sich „Movie Musik for Mallets and Drums“, sowie „Die lustige Dorfschmiede“ und das legendäre „New York, New York“ anschlossen. Alles ein Ohrenschmaus erster Ordnung, der von den Gästen im Straucher Pfarrheim immer wieder mit reichlichem Beifall honoriert wurde.

Solchen gab es selbstverständlich auch für „Limerick Dances“ und das sehr schön dargebrachte „Baby Yetu“. Am Ende dann als krönender Abschluss der „Rosarote Panther§ im Pfarrheim. Nach „The Pink Panther Suite“ stehender Applaus und natürlich der Ruf nach einer Zugabe.

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