Mobilfunkmast Strauch: O2 will Alternativen in Betracht ziehen

Von: P. St.
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Strauch. Die Gemeinde Simmerath und der Kreis Aachen als Baugenehmigungsbehörde befinden sich auch weiterhin im Dialog mit dem Mobilfunkbetreiber O2 über die Standortfrage eines geplanten Mobilfunkmastes am Sportplatz in Strauch.

Bekanntlich gibt es massive Proteste in der Bevölkerung gegen dieses Vorhaben. Nachdem der Gemeinderat Simmerath sein Einvernehmen zum Bauantrag verweigert hatte, hat es bereits mehrere Gespräche mit dem Antragsteller gegeben.

Nach dem jüngsten Gespräch in dieser Woche sieht Uwe Zink, Umweltdezernent beim Kreis Aachen, „wieder etwas Bewegung in der Diskussion.

Am Gespräch mit den beiden O2-Vertretern aus Dortmund nahm auch Simmeraths Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns teil. Die Frage des Standortes wird nun einer neuen Untersuchung unterzogen. „Das ist vorläufig ein gutes Ergebnis”, sind sich Zink und Hermanns einig. Bauantrag nicht zurückgezogen

Zwar hat der Mobilfunkbetreiber seinen Bauantrag noch nicht zurückgezogen, aber es wurden mehrere Standort-Alternativen diskutiert. Die O2-Idee, in Strauch und Steckenborn je einen Mast zentral in der Ortslage zu errichten, wurde kategorisch abgelehnt. Dafür konzentrieren sich die Überlegungen jetzt mehr auf die Überlegung, ob zwei Mast-Standorte außerhalb der Ortschaften denkbar sind, da man mit einem Mast an einem der Bebauung fernen Standort möglicherweise beide Ortschaften nicht komplett abdecken könnte. Die Errichtung von zwei Sendemasten soll jetzt geprüft werden, wobei die Kostenfrage hier ein wesentliche Rolle spielt. Uwe Zink geht davon aus, dass der Landschaftsbeirat sich kritisch zum jetzigen Standort stellen wird.

Einvernehmen nicht erteilt

Die Gemeinde Simmerath habe bisher noch keine Begründung vorgelegt, warum sie Einvernehmen nicht erteilt habe. Daher werde unabhängig von den alternativen Überlegungen die laufende Bauantragsverfahren seinen Weg gehen.
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