Mitmachzirkus „Lollipop“: Zur Begrüßung gibt es eine rote Nase

Von: ho
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Ehrenrunde für Zauberer, Jongleure, Feuerschlucker und Artisten. Die Schüler der Kalltalschule erhielten für ihre Darbietungen im Mitmachzirkus „Lollipop“ viel Applaus in den beiden Vorführungen, die von über 800 Zuschauern besucht wurden. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. Allgemeine Aufmerksamkeit hatte es im Ort schon seit Tagen erregt. Auf dem Dorfplatz neben der Kalltalschule war über Nacht ein imposantes Zirkuszelt errichtet worden, in dem immerhin Platz für 550 Besucher war. Der Mitmachzirkus „Lollipop“ hatte dort im Zusammenhang mit einer nicht alltäglichen Projektwoche der Kalltalschule Lammersdorf sein Zelt aufgeschlagen.

174 Kinder vom ersten bis zum vierten Schuljahr versuchten sich in der vergangenen Woche als Artisten, Clowns, Jongleure und Tänzer. Unter Federführung von Zirkusdirektor Robbi Ortmanns liefen eine Woche lang die Proben für den anstehenden Auftritt in der Manege vor großem Publikum. Da legten sich natürlich alle mächtig ins Zeug. Insgesamt trainierten neun verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten für die beiden Vorstellungen am Wochenende.

Schon früh konnte Schulleiterin Sandra Arnolds verkünden: „Ausverkauft“. Jeweils 400 Karten fanden für die beiden Vorstellungen am Freitag und Samstag reißenden Absatz, und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Schon beim Betreten des festlich beleuchteten Zeltes war man vom Zirkusflair gefangen. Freundliche Mitglieder der Schulpflegschaft und des Fördervereins begrüßten die Gäste mit Konfetti und verpassten zunächst einmal jedem eine rote Nase. Kein Wunder, dass Sandra Arnolds von guter Laune sprühte.

Von Beginn der Vorstellung an wurde das Publikum in ein Land der Phantasie entführt und war von Musik, Atmosphäre und natürlich den Darbietungen der kleinen Künstler restlos begeistert. Ein abwechslungsreiches Programm hatte die Zirkuscrew mit den Kindern erarbeitet, bei dem Jongleure, Clowns, Piraten, Artisten, Tänzer, Turner, Zauberer und andere Künstler ihr Können zeigten.

Nach den jeweiligen Darbietungen der jungen Akteure merkte man diesen die Erleichterung über das Gelingen an und der Stolz hierüber breitete sich quasi in der gesamten Manege aus. Der Beifall und die leuchtenden Augen der auf den Rängen sitzenden Eltern und Großeltern ließen die Kinder selbstverständlich um einige Zentimeter wachsen.

Im Feuerwerk der Darbietungen durften natürlich die „schwebende Jungfrau“ und mutige Feuerspeier nicht fehlen. Mit viel Einfühlungsvermögen agierte Zirkusdirektor Robbi Ortmanns, der zudem wenn es erforderlich wurde, helfend und dirigierend zur Stelle war. Vor dem Zirkuszelt hatten die Veranstalter und Sponsoren schicke Holzhütten aufgebaut, in denen man in der Pause viele Leckereien zu sich nehmen konnte. Wie Sandra Arnolds erklärte, hatten insgesamt neun Sponsoren mit dazu beigetragen, dass das Zirkusprojekt an der Kalltalschule realisiert werden konnte. Hierbei hatte sich der Rotary-Club Monschau-Nordeifel e.V. besonders großzügig gezeigt und die Veranstaltung mit einer Spende von 1000 Euro unterstützt, um den Schülern die Teilnahme am Zirkusprojekt zu ermöglichen.

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