Roetgen - Mitmachzirkus: 300 Kinder in der Manege verzaubern Publikum

Mitmachzirkus: 300 Kinder in der Manege verzaubern Publikum

Von: Günther Sander
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Zum „Grande Finale“ gab es einen wahren Beifallsregen von allen Seiten und Lob für Superleistungen. Foto: Günther Sander

Roetgen. Dreimal ein ausverkauftes Zirkuszelt, dreimal Sensation pur, ein Riesenspektakel, bei dem über 300 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Roetgen zum Abschluss einer Projektwoche im Mitmachzirkus „Lollipop“ für Furore sorgten.

Kinder, vom Lampenfieber gepackt, in Kostüme geschlüpft, auf ihren großen Auftritt wartend, können kaum den Starschuss zur „Manege frei“ erwarten. Rasch noch ein Blick durch einen Spalt im Vorhang, ob Mama und Papa auch Platz genommen haben. Roetgen ist mit Kind und Kegel „on tour.“

Die Besucher strömen ins Zelt, als „i-Tüpfelchen“ bekommt jeder einen roten Punkt auf die Nase. Rasch noch eine Tüte Popcorn zur Stärkung, für die Kleinen eher einen Leuchtstab, Platz nehmen, es geht gleich los!

Grelles Scheinwerferlicht im weiten Rund, eine Zirkusfanfare verkündet den „Einzug der Gladiatoren“, mit einem „Glanz der Fantasie“ beginnt das bunte unterhaltsame Spiel. Mit Akrobatik, mit der bekannten Nummer „Bienchen, gib’ mir Honig“ und einer exzellenten Magiershow.

Elf wahre Alleskönner durchlöchern mit Schwertern den in einer Kiste untergebrachten Kopf eines Schülers. Auweia, geht das gut? Oft probiert, bisher nix passiert. Auch in Roetgen wurde niemand „kopflos“.

„Disco-Time“ mit Musik, selbst aus dem Mülleimer trotz Verbotes eine tanzende Sache mit besonderem Spaß. Der gute, alte Turnvater Jahn ließ grüßen, eine „komische Oldie-Riege“ aus den Jahren um 1900, im wahrsten Sinne des Wortes „Alte Kameraden“, entpuppten sich als „flotte Jungs“. „Hepp“, geht doch! Der Bruder des Schweizer Nationalhelden Wilhelm Tell nahte in Roetgen nicht durch die „Hohle Gasse“, wohl aber bewaffnet mit einer Armbrust. Aus seinem versprochenen Apfelschuss wurde mangels Äpfeln nur ein schlapper „Bananenschuss“.

Heißer Italo-Song, dazu jonglierende Kinder, mit Tüchern, Bällen und Tellern bewaffnet. Geschicklichkeit war angesagt, nichts ging zu Bruch. Geübt ist halt geübt. Auch beim Auftritt der Piraten, die sich aufs Feuerschlucken verlegt hatten, null Problemo. Eine echt „feurige Angelegenheit“, selbst vor scharfen Schwertern schreckte niemand zurück. Dafür machte der Feuerspucker mächtig Dampf.

Nach der Pause folgten große Sprünge auf dem Trampolin. Durch Reifen, über Feuer, alles klappte wie am Schnürchen. Was wäre ein Zirkus ohne seine Clowns mit netten Späßen. Wetten waren angesagt, sogar um eine „Flasche Bratkartoffeln“.

Spannung pur auf dem gespannten Silberdrahtseil. Die Kleinsten der Kleinen bewiesen Mut, gingen durch Reifen, knieten, winkten mit Tüchern, hoch das Bein und als Krönung noch einen Spagat. Ob Mama das alles auch gesehen hat?

Waghalsige Leistungen bekamen die Besucher am Trapez geboten, da stockte manchem der Atem. Perfekte Darbietungen unter des Meisters Aufsicht wurden zum Highlight der Vorstellungen. Fliegende Super-Kids in der Luft, waghalsig, riskant, aber gekonnt. Da schrien die Zuschauer vor Begeisterung, das war Spitze!

Das „Grande Finale“ nahte, noch einmal Vorstellung aller Artisten und Künstler in der Manege, Verabschiedung von einem tollen Zirkusfest. Da gab es Lobeshymnen „en masse“ von allen Seiten: Von der Schule, von den Eltern, vom Lehrer und natürlich von den zahlreichen Besuchern.Die jedenfalls geizten nicht mit einer applaudierenden Benotung: „Für diese Leistungen gibt es eine glatte Eins.“ Darin waren sich alle einig.

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