Rollesbroich - Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Rollesbroich

Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Rollesbroich

Von: ho
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Sieht sich auf einem guten Weg: Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Rollesbroich mit dem Vorsitzenden Jürgen Braun (4.v.l.), Martina Schreiber-Röhl, Armin Voßen, Rolf Marx, Tom Theißen, Andreas Schädler, Bernd Gülpen und Dieter Hermanns (v.l.). Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rollesbroich. Lob von höchster Stelle gab es für Martina Schreiber-Röhl, die bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr neu in den Gemeinderat gekommen war, auf der Mitgliederversammlung der Rollesbroicher CDU am Mittwochabend.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns stellte zu fest: „Es ist gut, dass wir sie im Rat haben.“ Und Fraktionsvorsitzender Bernd Goffart bezeichnete Schreiber-Röhl als kompetente Kollegin, welche die Rollesbroicher Interessen im Rat sehr gut vertritt.

Darüber hinaus schienen die im Sportheim des SV Roland erschienenen CDU-Mitglieder mit der Arbeit ihres Vorstandes zufrieden zu sein, da Jürgen Braun (Vorsitzender), Armin Voßen (Stellvertreter) und Andreas Schädler (Geschäftsführer) bei den Wahlen im Amt bestätigt wurden. Als Beisitzer wurden Rolf Marx, Bernd Gülpen, Tom Theißen, Dieter Hermanns und Martina Schreiber-Röhl gewählt.

Geschäftsführer Schädler hatte in seinem kurzen Geschäftsbericht das zurückliegende Jahr Revue passieren lassen, bei dem die Kommunalwahl auch für den 46 Mitglieder starken Ortsverband das herausragende Ereignis war. Martina Schreiber-Röhl berichtete als „Ratsneuling“ von ihren ersten Erfahrungen und Tätigkeiten im Gemeinderat und verschiedenen Ausschüssen. In diesem Zusammenhang hob sie auch die positive Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung hervor. Fraktionsvorsitzender Bernd Goffart wollte an diesem Abend nochmals die Arbeit von Bürgermeister Hermanns hervorgehoben wissen. „Was Karl-Heinz Hermanns als Bürgermeister leistet, in Menge und Qualität, das sucht schon seinesgleichen.“

Der Bürgermeister legte Wert darauf, sich bei seinen Ausführungen zunächst einmal bei Dieter Hermanns zu bedanken, der sich bereiterklärt hatte, die Pflege des Rollesbroicher Kreisverkehrs zu übernehmen. Zur nötigen Instandsetzung durch den Landesbetrieb Straßen NRW hielt Karl-Heinz Hermanns fest, dass hier kein mangelnder Wille, sondern fehlende Geldmittel der Landesregierung die Ursache seien.

Zur Haushaltssituation der Gemeinde stellte er selbstsicher fest: „Da sehe ich für die Zukunft nicht schwarz.“ Zum momentanen Verhältnis zur Städteregion merkte er kurz und vielsagend an: „Der einen oder anderen Position der Städteregion stehe ich durchaus kritisch gegenüber.“ Dem anwesenden stellvertretenden Städteregionsrat Hermann-Josef Hilsenbeck dankte er ausdrücklich dafür, dass er seit Jahren mit viel Engagement die Interessen der Eifel und von Simmerath in der Städteregion vertrete.

Auch zu den Sozialausgaben nahm Hermanns Stellung. „Außer in Bayern und Baden-Würtemberg haben 85 Prozent der Gemeinden einen strukturell unausgeglichenen Haushalt.“ Auch wenn bei der Asylbewerbersituation Verbesserungen erfolgt seien, bleibe dies letztlich eine gesamtstaatliche Aufgabe. Die finanziellen Belastungen für die Gemeinde Simmerath würden sich auf diesem Sektor zwischenzeitlich auf 500.000 Euro belaufen.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Hermanns über die Rücklaufquote zur DSL-Fragebogenaktion. „Ich bin dankbar, dass sich so viele Rollesbroicher hieran beteiligt haben.“ Die Angaben in den Fragebögen zeigten auch deutlich, dass ein hoher Handlungsbedarf bestehe. Den Angaben zufolge hätten 20 Prozent der Rollesbroicher Haushalte weniger als 2 Mbit/s und über 60 Prozent 2 bis 6 Mbit/s.

Bezüglich der Erdgasversorgung wird es demnächst durch die Firma EWV eine Befragung der Haushalte geben, um den eventuellen Bedarf zu ermitteln.

Schließlich berichtete auch noch Hans-Josef Hilsenbeck zum Themenbereich Städteregion. Der stellvertretende Städteregionsrat merkte zu Beginn an: „Momentan sind wir in der Strukturdiskussion und werden die Kritik der Bürgermeister ernst nehmen.“ Hilsenbeck, der in der Städteregion in verschiedenen Ausschüssen tätig ist (unter anderem Vorsitzender des Kultur- und Tourismusausschusses), kam auch auf das Bauvorhaben in Vogelsang zu sprechen, wozu er anmerkte: „Hier hoffen wir, dass wir im Oktober die Bauarbeiten beendet haben.“

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