Mit gutem Rat für den Nationalpark Eifel da

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In die zweite Amtszeit gestartet: Der Wissenschaftliche Beirat des Nationalparks Eifel mit dem wiedergewähltem Vorsitzenden Professor Hermann Matthes von der Universität Münster (2.v.r. unten). Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

Vogelsang. Der Wissenschaftliche Beirat für den Nationalpark Eifel – zusammengesetzt aus unabhängigen Mitgliedern aus Wissenschaft und örtlichen Institutionen – geht in seine zweite Berufungsperiode. Während des ersten Treffens in diesem Jahr in der Nationalparkverwaltung wählte das Gremium einen neuen Vorstand und bestätigte einstimmig den bisherigen Vorsitzenden Professor Hermann Mattes, Landschaftsökologe der Westfälischen Wilhelms Universität Münster.

In dem vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW berufenem Gremium beraten 14 Vertreter verschiedener Fachrichtungen in Fragen des Großschutzgebietes. Seit seiner konstituierenden Sitzung im Dezember 2012 hat sich der Beirat mit Themen wie Waldentwicklung und Wildtierregulation, dem Sozioökonomischen Monitoring oder auch mit Themen, die das Umfeld des Nationalparks betreffen, wie Windenergie und Entwicklung des Standorts Vogelsang, beschäftigt.

Bei dem ersten Treffen in diesem Jahr stand neben den Neuwahlen auch die Erarbeitung einer Stellungnahme zum Thema Prozessschutz an. Bei dem Prozessschutz handelt es sich um die Flächen im Nationalpark, in die der Mensch möglichst nicht mehr eingreift. Als Entwicklungs-Nationalpark sollen bis 2034 mindestens 75 Prozent der gesamten Fläche diesem Schutz unterstehen.

Die Beratung der Nationalparkverwaltung durch einen Beirat ist in der Nationalpark-Verordnung von 2003 festgelegt.

Die Beiratsmitglieder bringen aufgrund ihrer fachlichen Schwerpunkte und ihren Erfahrungen aus anderen Schutzgebieten neue Perspektiven mit und sprechen der Nationalparkverwaltung Empfehlungen aus.

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