Mit ganzer Kraft für Simmerath

Von: Peter Stollenwerk
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So haben die Menschen ihn in Erinnerung: 25 Jahre lang stand Arnold Steins, zunächst als Beigeordneter und dann 17 Jahre als Gemeindedirektor, pflichtbewusst der Gemeinde Simmerath treu zu Diensten. Jetzt ist er im Alter von 72 Jahren verstorben. Foto: Archiv: P. Stollenwerk Foto: Archiv: P. Stollenwerk

Simmerath. Ein wirklicher Ruhestand war ihm nicht vergönnt: Arnold Steins, der langjährige Verwaltungschef der Gemeinde Simmerath, ist am Samstag im Alter von 72 Jahren, nur gut 10 Jahre nach seiner Pensionierung, in Rollesbroich verstorben.

25 Jahre lang stand Arnold Steins als Symbol für absolutes Pflichtbewusstsein in den Diensten der Gemeinde Simmerath, zunächst von 1974 bis 1982 als Beigeordneter an der Seite von Gemeindedirektor Leo Jansen und dann ab 1. November 1982 als Gemeindedirektor. Dieses Amt übte er bis zum Eintritt in den Ruhestand am 30. September 1999 aus. Er war damit auch der letzte Gemeindedirektor für die Gemeinde, da anschließend das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters eingeführt wurde.

Arnold Steins, der am 1. April 1954 als Verwaltungslehrling beim Kreis Aachen eingestellt wurde, galt als Paradebeispiel eines korrekten, pünktlichen und gesetzestreuen Beamten, der die sachliche Arbeit in den Vordergrund stellte und sich einfach nicht aus der Reserve locken ließ, wenngleich sein feiner Humor oft unterschätzt wurde. Mit seiner ruhigen und ausgeglichenen Art ging er auch stets an die Bewältigung der zahlreichen Aufgaben, die in seine lange Tätigkeit an verantwortlicher Position in der Gemeindeverwaltung Simmerath fielen.

Zu den langjährigen Weggefährten des Verstorbenen gehört der frühere Beigeordnete und heute Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, den ebenso wie viele andere Kollegen aus Rat und Verwaltung der plötzliche Tod ebenso überrascht wie auch berührt hat: „Wir beklagen den schmerzlichen Verlust eines großen Simmerathers”, würdigt Hermanns das Wirken von Arnold Steins, der über 25 Jahre die Entwicklung der Gemeinde „maßgeblich geprägt” habe.
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