Mit Fahrradtour Abschaltung von Tihange gefordert

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Wollten ein Zeichen setzen: Auch eine große Gruppe aus der Eifel nahm bei der Fahrt nach Aachen teil, die der Forderung nach Abschaltung des Atomkraftwerks Tihange Nachdruck verleihen sollte. Foto: Chr. Heners

Nordeifel. Unter dem Motto „Tihange abschalten – Zeichen setzen“ hatte sich am vergangenen Sonntag eine große Gruppe von Radfahrerinnen und Radfahrern aus der Eifel auf den Weg nach Aachen gemacht.

An jedem Treffpunkt wuchs die Gruppe weiter und es wurden überall noch Radscheiben montiert, bis nahezu alle Räder mit dem gelb-schwarzen Anti-Atom-Symbol ausgestattet waren. Aus fünf Richtungen fuhren etwa 3500 Demonstranten in die Aachener Innenstadt ein, umrundeten den inneren Grabenring und trafen sich zur Abschlusskundgebung auf dem Markt.

Dort verfolgte man Redebeiträge unter anderem von Umweltminister Johannes Remmel und Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Die Forderungen reichten vom sofortigen Abschalten der „Schrottmeiler“ in Tihange und Doel über einen Stopp der Brennelementelieferungen aus Deutschland nach Belgien bis hin zu einem europaweiten Atomausstieg.

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