Mit Eigenleistung auf einem guten Weg

Von: breu
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Helmut Kaulard (2.v.l) wurde zum neuen Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Dedenborn/Hammer gewählt. Arno Braun (4.v.l) ist sein Stellvertreter. Die anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Foto: Kornelia Breuer

Dedenborn/Hammer. Der CDU-Ortsverband Dedenborn/Hammer hatte jetzt zur Mitgliederversammlung eingeladen. Der Vorsitzende Arno Braun freute sich insgesamt 19 Mitglieder des 70 Mitglieder starken Ortsverbandes begrüßen zu können.

Ortsvorsteher Hans-Josef Hilsenbeck berichtete über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und die Pläne für 2011: Dedenborn und Hammer sind die kleinsten Orte in der Gemeinde, aber hier tut sich was!” Die Orte im Tal sind mit dem begehrten DSL-Anschluss versorgt worden, im Neubaugebiet Auf den Feldern wird an drei Stellen gebaut, die Kita Dedenborn besteht seit 17 Jahren und wird in 2011, für die U3-Betreuung, um einen Schlafraum erweitert, das Gemeindezentrum erhält ein neues Dach und die Außenmauern werden trockengelegt, die freiwillige Feuerwehr hat in Eigenleistung einen Übungsraum erstellt, die Rurbrücke in Hammer wurde in zwei Schritten saniert, ein Verkehrsspiegel an der Kirche erhöht die Sicherheit in Hammer, der Straßenbelag an der L106 am Ortseingang wurde verbessert und eine Tempobeschränkung in diesem Bereich eingerichtet.

Einige Arbeiten werden in diesem Jahr weitergeführt und zu Ende gebracht, außerdem soll in Hammer ein Rast- und Ruheplatz neben der Kirche angelegt werden, die Fenster im Feuerwehrhaus in Hammer müssen erneuert werden. Bedingt durch das Hochwasser sind Arbeiten an Wegen, Brücken und Böschungen notwendig.

Hilsenbeck lobte das enorme Engagement der Dedenborner Bevölkerung, viele notwendige Arbeiten würden in Eigenleistung erbracht. Besonders erwähnte er das Freischneiden der Bänke und Kreuzwegstationen, die Anfertigung und Aufstellung von Ruhebänken, den Blumenschmuck im Dorf und Aufräumarbeiten an den Aussichtsplätzen. Vorstandsmitglied Walter Steffens aus Hammer wünschte sich ein solches Engagement auch von seinen Mitbewohnern in Hammer.

Der neue Vorstand

Für die anstehenden Neuwahlen des Vorstandes wurde Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns als Wahlleiter benannt. Der bisherige Vorsitzende wohnt nicht mehr in Dedenborn und stellte seinen Posten zur Verfügung. Helmut Kaulard wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Arno Braun übernimmt nach ebenfalls einstimmiger Wahl das Amt des 2. Vorsitzenden und Sigrid Miano wurde als Geschäftsführerin wiedergewählt. Zu Beisitzern wurden Bernd Jansen, Stefan Steinebach, Hans-Jürgen Jansen, Wolfgang Schmidt und Walter Steffen gewählt.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns berichtet über wesentliche Ereignisse in der Gemeinde Simmerath: Kürzlich seien die Verträge für den Bau der neuen Schwimmhalle unterzeichnet worden, und das Altenheim Seliger Gerhard sei ebenso wie das St. Brigida-Krankenhaus von der Artemed Gruppe übernommen worden, und die Sporthalle an der Hauptschule sei nach der Sanierung wieder zugänglich. Auch der Bürgermeister zeigte sich voll des Lobes für das enorme Engagement der Bürger: „Vieles ist nur möglich durch die Eigenleistungen!”

Der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Bernd Goffart zeigte sich erstaunt über die Kritik an Bürgermeister Hermanns durch Parteifreunde aus anderen Orten in Zusammenhang mit dem Appell von Simmerather Geschäftsleuten, die im Entwicklungskonzept der Stadt Monschau einen „ruinösen Wettbewerb” befürchtet hatten. „Der Bürgermeister ist Ansprechpartner für alle Bürger der Gemeinde und da gehören Unternehmer ebenso dazu wie Kinder, Jugendliche und ältere Menschen.”

Hans-Josef Hilsenbeck sprach auch im Namen der Städteregion seine Anerkennung für die Arbeit des Bürgermeisters aus: „Hermanns ist jetzt ein Jahr im Amt und er macht einen Job auf rauer See.” Er versicherte dem Bürgermeister den Rückhalt durch den Ortsverband.

In einer angeregten Diskussion wurde das Thema „Abwassergebühren” aufgegriffen. Hermanns erläuterte die Situation in der Städteregion und im Land und musste eingestehen, dass die Situation der Eifelbewohner bedauerlich sei. „Leider ist es wohl so, dass landesweit einheitliche Gebühren wünschenswert sind, aber objektiv wohl nicht erreichbar sind.”

Er versicherte der Versammlung, dass er das Thema nicht vernachlässigen werde und gemeinsam nach Lösungen suchen werde.
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