Mit Dirndl und Lederhose durch kühlen Regen

Von: ho
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Trotz schlechter Wetterverhäl
Trotz schlechter Wetterverhältnisse fand der erste Woffelsbacher Almabtrieb regen Zuspruch: Die Teilnehmer absolvierten das „Bergabwandern” gut gelaunt mit Regenjacken und Schirmen. Foto: Hoffmann

Woffelsbach. Im Kampf mit den Seegewalten, sprich Rurseewellen, abgehärtet und erprobt, veranstalteten die Woffelsbacher am Samstag trotz widriger Wetterverhältnisse ihren ersten Almabtrieb.

Am Startpunkt, der neuen Woffelsbacher Mitte, wo stilgerecht Bierwagen, Zelte, Milchkannen und -kübel nebst Strohballen aufgebaut waren, regnete es kurz vor 14 Uhr noch in Strömen, so dass wohl kaum jemand davon ausging, dass die Veranstaltung stattfinden würde. Beate Schneider und Thomas Schneider vom Verein der Aktiven Woffelsbacher blickten jedenfalls zunächst skeptisch drein und waren schließlich überrascht, als sich mit und mit gut 50 Teilnehmer einfanden, die alle auch unbedingt den Almabtrieb in Angriff nehmen wollten.

Mit dem Bus ging es dann zur „Alm” auf den Hechelscheider Hövel, von wo aus dann der Abstieg begann. Beim „Bergabwandern” mit Überraschungen herrschte trotz der geschilderten Wetterverhältnisse beste Stimmung und als die Wandergemeinschaft schließlich wieder am Rursee angekommen war, waren aller der Meinung, dass das Ganze einen Riesenspaß gemacht hatte. Einige Teilnehmer hatten sogar stilgerecht Dirndl bzw. Krachlederne angezogen und trotzen auch darin den kühlen Temperaturen.

Auf dem Festplatz trugen schließlich die Alphornbläser Eifel-Echo und der Musikverein Rurseeklänge zur musikalischen Unterhaltung bei.
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