Roetgen - Mit dem närrischen Ortsbus zum Fressfestäng

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Mit dem närrischen Ortsbus zum Fressfestäng

Von: ag
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Sie brachten Farbe in den Rosenmontagszug: Viele große und kleine blaue Dschinnis waren unterwegs und hatten auch eine große Wunderlampe dabei. Foto: A. Gabbert
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Die Supermarios der Feuerwehr zogen vorne weg und hatten weibliche Unterstützung mitgebracht. Foto: A. Gabbert
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Machten Appetit auf mehr: die wandelnden Imbissbuden des „Rüetscher Fressfestäng“. Foto: A. Gabbert

Roetgen. Zahlreiche bunt kostümierte Gruppen waren beim großen Rosenmontagszug in Roetgen dabei und feierten mit den Jecken am Straßenrand ausgelassen und friedlich Karneval. Darunter waren nicht nur Vereine, sondern auch einige Cliquen, Familien und Freundeskreise, die sich wieder eine Menge hatten einfallen lassen und dem Roetgener Zug einen eignen liebenswerten Charakter verliehen.

Vorneweg zogen die Super Marios der Freiwilligen Feuerwehr. Appetit auf mehr machten die wandelnden Imbissbuden des „Rüetscher Fressfestäng“. Da gab es Allerlei zu probieren – Pizza, Crêpes und was sonst noch so alles bei einem Streetfoodfestival geboten wird.

Den Durst löschen konnte man dann anschließend bei der Zweiten Damen-Handballmannschaft des TV Roetgen. Die jungen Frauen gaben sich mexikanisch und geizten nicht mit Tequila und anderen Spirituosen. Wer immer noch Hunger hatte, konnte sich von einer Gruppe von TV-Köchen mit Würstchen verwöhnen lassen, die frisch auf dem eigens mitgebrachten Herd zubereitet wurden. Hippies erinnerten an die 1960er-Jahre und brachten Flowerpower in den Karnevalszug.

Die „Schiekeria von Rüetsche“ brachte in ihren eleganten Kostümen den Karneval aus Venedig auf die Roetgener Straßen, während die Löwen des Spielmannszugs für musikalische Unterhaltung sorgten. Auch ein kleiner Bienenschwarm war im Rosenmontagszug unterwegs und wurde dabei von Kammerjägern begleitet, die mit Alkohol bewaffnet waren.

Für ein farbenfrohes Bild sorgten auch viele große und kleine blaue Dschinnis mit ihren langen spitzen Bärten und ihrer großen Wunderlampe. Nicht untergingen im Zug auch die Taucher mit ihren Schnorcheln, Schwimmbrillen und Neoprenanzügen.

Ein besonderer Hingucker waren die zahlreichen lebenden Bushaltestellen, die sich um den neuen Ortsbus scharten.

Die KG Elferrat aus Rott war auch wieder mit einem großen Wagen dabei, und natürlich hatte sie auch wieder ihre Jugendtanzgruppe mitgebracht. Die Fußballer des FC 13 bereiteten sich schon auf die Weltmeisterschaft im Sommer vor, und eine Gruppe von Steampunks schien aus der Zeit gefallen zu sein. Hoch auf seinem Wagen thronte Kinderprinz Ruben Silvester I. und ließ mit Unterstützung seines Hofstaates reichlich Kamelle auf die Jecken herabregnen. Gleich dahinter folgte die Kindertanzgarde der KG Roetgen und auch der Elferrat war wieder mit von der Partie. Die Zwerge der Musikvereinigung waren bestens gelaunt und brachten mit ihrer Musik den richtigen Ton in den Roetgener Rosenmontagszug.

Zum Schluss folgte dann das Prinzenpaar Stefan II. und Jenny I., die für beste Stimmung sorgten und fröhlich mit ihren närrischen Untertanen feierten.

Für seinen Weg brauchte der Rosenmontagszug wieder mehrere Stunden, denn die Jecken am Straßenrand werden immer intensiv miteinbezogen, schließlich trifft man unter ihnen viele Freunde und Bekannte. Aber auch danach war lange noch nicht Schluss. Viele Narren feierten anschließend im Festzelt weiter.

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