Mit dem „Kennenlernbuch” Neugier auf die Euregio wecken

Von: jg
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Aachen. Im Städteregionstag ist die FDP mit ihren Anträgen gescheitert, vor allem aus finanziellen Gründen. Bei der Regio Aachen rennen die Liberalen mit ihren Ideen jedoch offene Türen ein.

Kommenden Dienstag wird der Regiorat über zwei Projekte beraten, die bei Kindern und Jugendlichen das Interesse an den Nachbarländern Belgien und Deutschland und an deren Sprache wecken sollen: die Einrichtung von Ferien-Sprachcamps zur Förderung der Mehrsprachigkeit und die Entwicklung eines Buches, das Grundschulkindern der 3. und 4. Klassen die Grenzregion und ihre Besonderheiten nahebringt. Und es sieht so aus, als könnte zumindest letzteres bis zum Start des Schuljahres 2011/2012 realisiert werden.

„Wir begrüßen beide Anträge der FDP sehr, weil sie das flankieren, was wir im Zuge der schulischen Vernetzung in der Euregio machen”, sagt Florian Niehaus von der Regio Aachen. Das inhaltliche Konzept für das „Kennenlernbuch” - so der Arbeitstitel - stehe auch bereits. Es soll eine Art Lesebuch für Grundschüler werden, das im Unterricht eingesetzt werden kann. Damit dies auch problemlos möglich sei, werde es inhaltlich auf die Lehrpläne der drei Länder abgestimmt.

Die Themen - Natur, Technik und Arbeitswelt, Umwelt oder auch Sprache/Dialektik - sollen exemplarisch anhand eines markanten Ortes oder Landstrichs in der Euregio behandelt werden. Das Buch soll auch erste Kontakte zu den Nachbarsprachen bieten, etwa indem Überschriften, Comics oder kurze Texte dreisprachig gehalten werden. „Das Buch ist eine sehr, sehr gute Möglichkeit, den Horizont der Kinder auf einfach Weise zu erweitern”, ist Niehaus überzeugt.

Wenn der Regiorat am Dienstag zustimmt, wird die Regio Aachen das Buchprojekt inhaltlich bis zur Druckreife betreuen, sagt Niehaus. Die Druckkosten müssten aber wohl weitgehend über Sponsoren finanziert werden. Doch da stehen erste Gespräche bereits an.
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