Städteregion Aachen - Mit dem E-Bike zur Arbeit: Testwochen für Betriebe

Mit dem E-Bike zur Arbeit: Testwochen für Betriebe

Von: krü
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Werbung für das Elektrofahrra
Werbung für das Elektrofahrrad: Frank Schallenberg (Leiter der Radstation der Wabe e.V.), Umweltamtschef Uwe Zink, Alexandra Müller und Norman Rosnersky (Firma EHC) und Mobilitätsberater Benjamin Haag (IHK). Foto: Nina Krüsmann

Städteregion Aachen. Kostenlose Pedelec-Testwochen für Betriebe: Das bietet die Städteregion Aachen jetzt in Zusammenarbeit mit der Wabe und der Industrie- und Handelskammer Aachen an. Bereits seit 2010 werden in der Stadt Aachen Testwochen mit großem Erfolg durchgeführt. Jetzt geht die Idee aus der Stadt in die Region hinaus.

Während einer Testwoche können Mitarbeiter die E-Bikes ausführlich auf ihre Tauglichkeit im Alltag und bei Dienstfahrten prüfen. Den Anfang machte EHC aus Baesweiler, die als erste Firma in der Städteregion die E-Bikes auf ihre Tauglichkeit im Alltag und bei Dienstfahrten prüfte.

Die Ergebnisse dieser erfolgreichen Premiere präsentierten jetzt die Mitarbeiter. „In Bezug auf die Mobilität muss sich die Mentalität der Menschen ändern. Ziel muss es sein, mehr Menschen auf das Rad zu bekommen und das Thema Bewegung in den Vordergrund zu rücken”, begründete Uwe Zink, Umweltdezernent der Städteregion Aachen, warum das Projekt so wichtig ist und Schule machen sollte.

„Unternehmen nehmen dieses Angebot alternativer Mobilität jetzt immer mehr wahr”, freut sich Mobilitätsberater Benjamin Haag. Auch im Technologiepark in Herzogenrath-Kohlscheid gebe es bereits weitere interessierte Bewerber.

„Wir stellen für fünf Tage fünf Pedelecs, also Elektrofahrräder, die mit Motor und Muskelkraft betrieben werden, leihweise zur Verfügung”, erklärt Haag das Prinzip. Mitarbeiter der Wabe liefern die Räder montags und holen sie freitags wieder ab. „Der Erfolg der Testwoche ist groß und beispielhaft”, stellt Frank Schallenberg, Leiter der Radstation der Wabe, heraus.

Das Projekt „E-Bike-Testwochen” ist Teil des Integrierten Klimaschutzkonzeptes vom Umweltamt der Städteregion Aachen. „Wir möchten damit umwelt- und gesundheitsbewusstes Mobilitätsverhalten fördern und die Schadstoffbelastung durch den Verkehr reduzieren”, betont Zink, der auf die Vorteile der rund 2000 Euro teuren Elektrofahrräder hinwies: „Man tritt wie bei einem normalen Rad in die Pedale, erhält jedoch bis 25 Stundenkilometer eine Unterstützung.”

Das Schwitzen an Steigungen, das einige Berufstätige vom Umstieg auf das Fahrrad bisher abgehalten hat, entfällt damit. So gelangt man entspannt und eben nicht verschwitzt an den Arbeitsplatz oder zu Terminen. Ein völlig neues Fahrgefühl stellt sich ein, „Hügel werden für den Fahrer plötzlich flach”, ermuntert Zink zum Umstieg aufs Pedelec.
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