Mit Blick auf den Rursee: Wandertag der Städteregion

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Tolle Wanderwege (hier der Blick auf den Rursee an einem Sommermorgen) warten am 26. Juni auf die sportlichen Naturfreunde beim 37. Wandertag der Städteregion in Steckenborn. Foto: Peter Stollenwerk

Nordeifel. Der 37. Wandertag in der Städteregion Aachen findet in am Sonntag, 26. Juni, unter dem Motto „Familienwandern rund um Steckenborn“ statt. Ausrichter ist der SC Komet Steckenborn 1948 e.V. In der Zeit von 8 bis 11 Uhr können alle Wanderer auf dem Sportplatz des SC Komet Steckenborn in Steckenborn starten und dabei ihr Tempo individuell bestimmen.

Drei unterschiedliche Strecken von fünf, 16 und 25 Kilometer Länge, die alle auch für Nordic-Walking geeignet sind, stehen zur Auswahl. Die fünf Kilometer lange Strecke ist auch mit dem Kinderwagen oder Rollstuhl befahrbar. Ein Startgeld wird traditionell nicht erhoben.

Für alle gibt es kostenlos auf der Strecke und am Ziel Tee. Zu günstigen Preisen werden außerdem Kaffee, Kuchen, Erbsensuppe und Speisen vom Grill angeboten. Eine Hüpfburg und Kinderschminken sorgen für Spiel und Spaß bei den Kleinen. Ein besonderes Highlight wird die Möglichkeit sein, kostenlos auf dem Sportplatz Pedelecs und Segways zu testen.

Die meisten Wanderer gehen traditionell auf die 16-Kilometer-Strecke. Diese Wanderroute führt von Steckenborn aus vorbei an weiten Feldern mit tollen Ausblicken auf den Rursee in einer langen Runde zurück in das schmucke Eifeldorf. Die 16 Kilometer lange Tour startet am Sportplatz und überquert die Straße „In Steckenborn“. Nach kurzer Zeit steht zur Rechten eine Tafel, die Informationen über den Ursprung des Eifeldorfes liefert.

Etwas weiter, am kleinen Kapellchen links, biegt der Weg in die Kuhlenstraße ab und überquert an deren Ende die Straße „Im Hech“. Bei nächster Gelegenheit wird nach rechts gewendet, der Ort verlassen, und man findet sich bald von grünen Wiesen und Buchen umgeben. Nach 900 Metern geht es nach links, am Hochsitz dann nach rechts in eine mit Gras bewachsene Schneise. An der nächsten Kreuzung wandert man weiter geradeaus auf einem asphaltierten Weg. Bald taucht der Ortsrand von Kesternich auf, doch bevor die Häuser erreicht werden, drehen die Wanderer nach links auf einen unbefestigten Weg ab.

Nach einer scharfen Linksbiegung liegt die Kesternicher Grillhütte vor den Augen. Davor wird eine Schranke rechts passiert und es geht durch einen Wald bergab. Zu hören ist schon das Rauschen des Weidenbachs, der bald überquert wird. Nach weiteren 150 Metern macht der Weg einen scharfen Knick nach links und man geht ein zweites Mal über den Bach hinweg. Nun steigt die Strecke für einige Kilometer leicht an. An der nächsten Kreuzung folgt eine Drehung nach rechts auf einen Schotterweg. Die Wanderer laufen nun mitten durch das Weidenbachtal.

An einem Ausläufer des Baches findet sich der Eingang zu einem Stollen. Nach dem Zweiten Weltkrieg reichte die Wasserversorgung aus der Dreilägerbachtalsperre und der Kalltalsperre nicht mehr aus, so dass das Einzugsgebiet des Ruroberlaufes eingebunden werden musste. Dazu baute man einen gradlinigen Stollen vom Weidenbachtal etwa 120 Meter unterhalb der Orte Strauch und Rollesbroich bis zur Kalltalsperre. Zu Ehren des technischen Direktors erhielt er den Namen Heinrich Geis-Stollen.

Vor diesem geht es nach rechts auf einen kleinen Trampelpfad, der in Serpentinen steil ansteigt. Oben angekommen hält man sich weiterhin rechts, unten schlängelt sich ein Ausläufer des Weidenbaches durch das Gras. An dessen Quelle läuft der Weg spitz zu und man wendet sich nach rechts. Allerdings wird der Hauptweg nach 400 Metern schon wieder linkerhand verlassen und über Stock und Stein durch den Wald gewandert, begleitet vom Zwitschern der Vögel.

Nach 1,5 Kilometern lichten sich die Bäume und geben einen wundervollen Blick über grüne Wiesen frei. Am Ende des Weges gehen die Wanderer links Richtung Straße, dort befindet sich dieerste Verpflegungsstelle mit einem herrlichen Blick auf dem Rursee.

Nach einer kleinen Stärkung geht es am Ende des Parkplatzes auf die andere Straßenseite und eine Wiese hoch. Vor Erreichen der L 128 schwenkt der Pfad rechts ab und läuft parallel zu dieser. Bei erster Gelegenheit biegt man aber nochmals rechts ab, geht wieder auf den Wald zu und biegt bei erster Gelegenheit links in einen Waldweg ab.

Wer genau hinschaut, kann nach ein paar hundert Metern zu seiner Rechten Bienenstöcke durch eine Hecke erspähen. Kurz danach spaziert man auch an einer Imkerei vorbei, hinter der es rechts steil bergab geht. Am Ende wird links abgebogen und dem Weg bergauf gefolgt.

Nach einer langgezogenen Kurve kreuzt die Straße „Hammersheck“ die Route. Hier steht das Barweilerkapellchen. Seit 1750 ist es Tradition, von Steckenborn nach Barweiler zu pilgern. Auch heute noch sind 150 Teilnehmer keine Seltenheit. Sie legen die 70 Kilometer lange Strecke in zwei Etappen zurück: Am ersten Tag pilgern sie bis nach Engelgau bei Nettersheim. Am nächsten Tag folgt die zweite Hälfte der Strecke. In Barweiler angekommen, wird gemeinsam eine große Messe gefeiert, bevor sie am dritten und vierten Tag die gleiche Strecke zurück nehmen.

Am Barweilerkapellchen geht die aktuelle Tour bergab, weg vom Ort, und biegt nach 100 Metern links in einen Waldweg Richtung Hechelscheid ein bis zum Bildungshaus der „Katholischen Jungen Gemeinde Aachen“. Dort hält man sich an der Weggabelung rechts und läuft immer geradeaus zwischen Wald und Wiesen, bis der zweite Verpflegungspunkt erreicht ist.

Auch hier hat man wieder einen hervorragenden Blick auf den Rursee und das kleine Örtchen Woffelsbach, idyllisch gelegen direkt am Wasser. Man spaziert weiter und sieht die Windräder von Schmidt. 500 Meter nach der zweiten Raststelle passieren die Wanderer die Straße „Hechelscheid“ und laufen auf der gegenüberliegenden Seite auf einem Schotterweg weiter. Man ist dabei, den „Hövel“, den einzigen „richtigen“ Berg Steckenborns, zu umrunden. Durch schattige Waldstücke, vorbei an Pferdekoppeln und Kuhwiesen setzt sich die Route fort, immer geradeaus. Zum Schluss steigt der Weg noch einmal leicht an, doch schon bald ist das Ziel, der Sportplatz, erreicht.

Das Ende der Veranstaltung ist gegen 16 Uhr. Wanderkarten erhält man ab 8 Uhr am Start. Kostenfreie Parkplätze (Beschilderung „Parken Wandertag“) stehen zur Verfügung. Gruppen ab 15 Teilnehmern können sich bis Donnerstag, 23. Juni, unter Telefon 0241/ 51981305, oder per E-Mail: pressestelle@staedteregion-aachen.de anmelden.

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