Mit Aufklärungsarbeit rund um das Thema Sicherheit präsent

Von: M.S.
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Die Vorstandsmannschaft der Monschauer Verkehrswacht um den Vorsitzenden Otto Stollenwerk (Dritter von rechts) hat 2013 viel Gutes geleistet und geht auch in diesem Jahr viele gemeinnützige Projekte an. Unverzichtbarer Experte im Team: Udo Scholten (Vierter von links), der wiedergewählte zweite Vorsitzende. Foto: Manfred Schmitz

Nordeifel. „Wir haben vergangenes Jahr recht viel Positives geleistet und beträchtliche Erfolge vorzuweisen!“ Einhellig rückschauendes Credo von Vorstand und Mitgliedern der Verkehrswacht Monschau, Städteregion Aachen/Süd. Sie ist zuständig für die drei Nordeifel-Kommunen sowie die Städte Stolberg und Eschweiler.

Sorge um das Stiftungsfest

Und doch fiel während der Mitgliederversammlung in der Steckenborner Gaststätte Stollenwerk, ein dicker Wermutstropfen in den ansonsten mit gemein verträglichen Aktionen gefüllten Jahresbecher 2013/14.

Vorsitzender Otto Stollenwerk, sichtlich enttäuscht: „Wir planen seit langem für den 10. Mai, die Feier unseres 60–jährigen Bestehens. Das Jubiläum soll auf der Haag begangen werden. Aber: Bis jetzt fanden wir kaum Interesse unter angesprochenen und eingeladenen Mitgliedern, Ehrengästen und Freunden, herzlich formulierter Einladungen zwecks Teilnahme zum Trotz. Wir appellieren deshalb noch einmal an potenzielle Interessenten, ihre Teilnahmebereitschaft zu bekunden und sich anzumelden. Am 26. April fällt die Entscheidung, ob unser Stiftungsfest steigt oder abgesagt werden muss.“

Vorsitzender Stollenwerk, seit 1990 im Amt, begrüßte im Vereinslokal an die 20 Mitglieder und Gäste. Der von Schriftführerin Andrea Compes vorgetragene Tätigkeitsbericht 2013 enthielt rund 25 gewichtige Termine, die Verkehrswacht war zu bedeutenden gesellschaftlichen Anlässen, vor allem zum Thema Sicherheit, mit Information und Aufklärungsarbeit präsent. So etwa beim Simmerather Kraremannstag, Ausstattung der Schulneulinge mit „gelben Kragen“, im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung für Ehren- amtler, zum Schulbeginn in Kooperation mit der Feuerwehr, bei Infoabenden für Schulweghelfer oder mit dem Preiswettbewerb „Fahrrad – aber sicher!“

Aktuell 435 Mitglieder

Doch es ging bei den Verkehrssicherheits–Experten auch unterhaltsam-gesellig zu: beim Neujahrsempfang in Elsenborn und anlässlich des Tages der offenen Tür im belgischen Camp, Lager– und Familienfest, Nikolausbescherung. „Wir blicken auf ein fleißiges Jahr zurück“, bilanzierte auch Schriftführerin Compes. Und sie vergaß nicht den „herzlichen Dank an unsere seit Jahren unermüdlichen Helfer“ – die Feuerwehren, die Handwerker zur Fahrradreparatur, die Schweißfachleute der Kreiselschilder, die Fahrercrews zu Veranstaltungen. Andrea Compes´ Statistik besagt, der Verein habe derzeit 435 Mitglieder.

Insgesamt waren 51 Mitarbeiter/innen 1056 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerungssicherheit tätig. An einem Fahrsicherheitstraining nahmen zehn Kandidaten teil. Der Vorstandskollege der Schriftführerin, Joachim Venhaus, ergänzte, es werde ständig schwieriger, genügend Teilnehmer für Trainingsseminare zu gewinnen: „Wir wollen erneut an die Schulen appellieren, um dort Kursaspiranten zu rekrutieren.“

Bruno Armitter führt die Kasse der Körperschaft kommissarisch. Er präsentierte den Versammelten, wie das Prüferduo Hedwig Krause und Hermann–Josef Claßen anerkannten, „ohne Fehl und Tadel“. Schatzmeister Armitter versprach, auch künftig „das in mich gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen“.

Otto Stollenwerk dankte den Mitgliedern, „die der Verkehrswacht schon viele Jahre die Treue halten und das hoffentlich auch fortan tun“.

Ehe der Abend mit einem Essen behaglich schloss, galt es in Vorstands–Teilneuwahl ein Mandat zu erneuern. Der zweite Vorsitzende, Udo Scholten, seit 16 Jahren Verkehrssicherheitsberater der Polizei und unverzichtbarer Verkehrswacht-Partner, wurde einstimmig im Amt bestätigt.

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