Mit 89 „Sachen” durch Kesternich

Von: hes
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Nordeifel. Bei Kontrollen in der Eifel hat die Polizei am Wochenende elf Motorradfahrer und 36 Autofahrer erwischt, von denen einige wesentlich zu schnell unterwegs waren.

Die Verkehrsinspektion der Polizei Aachen hatte die Kontrollaktion kurzfristig angesetzt, da die Meteorologen zumindest für Samstag vorfrühlingshaftes Wetter angekündigt hatten und allgemein mit erstem Ausflugsverkehr gerechnet wurde, was dann auch eintrat: Schon am Samstag waren vor allem größere Motorradgruppen auf den Einfallstraßen zur Eifel zu sehen - und zu hören.

Bei der Kontrolle handelte es sich noch nicht um die gemeinsame Aktion der Aachener Polizei mit den Kollegen der Kreise Düren und Euskirchen. Polizeisprecher Paul Kemen: „Diese Kontrollen starten erst in den nächsten Wochen, wenn der Frühling richtig begonnen hat.”

Am vergangenen Wochenende war so nur die Aachener Verkehrsdienst mit mehreren Fahrzeugen in der Eifel präsent. Insbesondere die Bereiche Hahner Straße, Jägerhausstraße in Lammersdorf und Einruhr waren Gegenstand der Verkehrsüberwachung. Auch das Provida-Krad, das mit Kamera und Recorder ausgestattet ist und vorwiegend Überhol- und Temposünder im Visier hat, war auf den Eifelstraßen im Einsatz.

Die Bilanz des Wochenendes zeigte, dass vor allem die nicht angekündigten Kontrollen der Polizei sinnvoll sind. Der schnellste Motorradfahrer war am Samstag mit 89 km/h in der geschlossenen Ortschaft in Kesternich unterwegs, wie die Pressestelle mitteilte.

Ebenfalls in Kesternich, wo seit Monaten auch aus diesem Grund eine Ortsumgehung diskutiert wird, unterbot ein Autofahrer diese „Leistung” des Zweiradfahrers nur unwesentlich und wurde mit 84 km/h gemessen. Gegen Auto- und Motorradfahrer wurden Anzeigen erstattet, bei geringeren Vergehen Verwarngelder erhoben.

Polizeispecher Kemen kündigte an, dass die Polizei auch in den nächsten Wochen kurzfristig solche Kontrollen an verschiedenen Stellen anberaumen werde.
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