Mit 21 Jahren jüngster Dachdeckermeister

Von: ale
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Hoch hinaus: Manuel Lennartz ist mit 21 Jahren jüngster Dachdeckermeister in den Kreisen Aachen und Düren.

Schmidt. Manuel Lennartz aus Schmidt tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Von Kind an wollte er auf die Dächer, nun ist er Dachdeckermeister.

Als er die Meisterprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Aachen ablegte, war er mit 21 Jahren der Jüngste aus den Kreisen Aachen und Düren. Dies wurde nur möglich, weil er schon nach einem Jahr Gesellenzeit mit dem Meisterlehrgang anfing.

Sein Vater, der ebenfalls Dachdecker ist, nahm ihn schon in jungen Jahren oft mit zur Baustelle.

„Ich bekam ein Hämmerchen in die Hand gedrückt und wusste mich zu beschäftigen”, berichtet Manuel Lennartz. Später hatte er im elterlichen Garten sein „Übungsbüdchen”, da schlug er soviel Nägel rein, wie er wollte und übte sich im Klettern.

Dass er schwindelfrei war, kam ihm natürlich zugute. Eins stand für ihn fest: Ich werde Dachdecker oder Zimmerer. Wie das zusammen passt, der Dachstuhl und die Dachziegel, die verschiedenen Formen der Dächer, das faszinierte ihn von jeher.

Als Jugendlicher konnte er sein Taschengeld mit Arbeiten am Bau aufbessern. Seine Dachdeckerlehre absolvierte er in Schmidt bei Wilfried Lennartz. Und nach einem Gesellenjahr traute er sich, die Meisterprüfung in Angriff zu nehmen.

Dass man soviel pauken muss, hatte er sich kaum vorstellen können: Gesetze und Fachregeln, Werkstoffkunde und Sicherheitsregeln und eine Menge Mathematik und Geometrie.

Dazu verursacht die Meisterausbildung recht hohe Kosten, den Verdienstausfall nicht mitgerechnet. Wenn die Eltern ihn nicht unterstützt hätten, wäre es ihm äußerst schwer gefallen, durchzuhalten.

Nun hat er den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit getan. Mit Schiefer arbeitet er am liebsten; Altbaurenovierungen sieht er als Herausforderung.
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