Mit 150 PS durchs Witzerather Wasserloch

Von: Daniel Raab
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Schlammige Action für Teilnehmer und Zuschauer: Ein Wettkampfspiel des Quadtreffens in Witzerath bestand darin, einen ausrangierten Kleinwagen mit dem Quad durch Wasser und Matsch zu ziehen. Foto: Daniel Raab

Simmerath. Die durchdrehenden Räder des Fahrzeugs ließen Schlamm und Wasser meterhoch in die Luft spritzen. Je größer die Fontäne wurde, umso lauter jubelte und johlte das Publikum. In Witzerath an der Rollesbroicher Straße fand am vergangenen Wochenende zum mittlerweile 17. Mal das Quadtreffen der Quadfreunde Rureifel statt.

Auch in diesem Jahr fanden sich trotz des nicht allzu guten Wetters mehr als 120 Quad- und ATV-Fans (ATV = All Terrain Vehicle, zu deutsch etwa: Fahrzeug für jedes Gelände) aus ganz Deutschland auf dem weitläufigen Gelände in Witzerath ein. „Die Beliebtheit des Treffens wird von Jahr zu Jahr größer, und wir sind motiviert, uns jedes Jahr etwas Besonderes für unsere Gäste auszudenken. Das ist auch einer der Gründe, warum wir uns dieses Jahr dazu entschlossen haben, aus dem kleinen Stammtisch der Quadfreunde einen eingetragenen Verein zu machen“, erklärt Tobias Wilden, Organisator des Treffens.

Und in der Tat konnte man auf dem Gelände unzählige Quads, ATVs und Side-by-Sides bestaunen. Die Vielzahl der unterschiedlichen Fahrzeuge ließ das Herz eines jeden Offroad-Fans höher schlagen. Für das leibliche Wohl der Gäste wurde auch gesorgt – es standen sowohl ein Getränke- als auch ein Imbisswagen das ganze Wochenende zur Verfügung.

Die Quadfreunde reisten bereits am Freitag an, teilweise mit einer Anfahrtszeit von mehr als sieben Stunden. Das Treffen selbst begann dann gegen Abend mit gemeinsamen Ausfahrten durch die Eifel und einem gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer. Am Samstag stand dann die große Ausfahrt mit einem gemeinsamen Mittagessen auf dem Plan. Leider spielte das Wetter hier nicht richtig mit, doch die angereisten Quadfans ließen sich den Spaß nicht verderben.

Nach Spaß und Action bei der Eifelrundfahrt, ging es mit einem besonderem Programmpunkt dann gegen 15.30 Uhr auf dem Gelände weiter. Auf einer eigens für dieses Event abgesteckten Strecke wurden hier im Team diverse Wettkampfspiele veranstaltet, die für jede Menge gute Laune sorgten.

So mussten die Teams beispielsweise einen Anhänger an ein Quad hängen, auf dem ein Sofa befestigt war, dessen Füße aus dicken Sprungfedern bestand. Auf dem Sofa nahmen zwei Personen Platz, der Fahrer des Quads gab Gas und zog den Hänger samt Insassen durch den Parcours.

Dreckig in Sekunden

Aufgrund des unbeständigen Wetters war die Strecke entsprechend feucht und schlammig, was das Ganze für die Zuschauer noch interessanter machte, denn die beiden Mitfahrer auf dem Sofa waren binnen Sekunden nass und voller Matsch. Das war jedoch noch nicht alles. Die Strecke führte auch durch ein extra ausgehobenes Loch, das mit 40.000 Liter Wasser geflutet wurde.

Spätestens an dieser Stelle blieb kein Kleidungsstück mehr trocken. In einem weiteren Wettkampfspiel wurde die Couch gegen einen ausrangierten Kleinwagen getauscht und der wilde Ritt ging in die nächste Runde. Das Team mit der schnellsten Zeit gewann am Ende des Tages den Wettkampf. Die Siegerehrung fand am Sonntag statt.

Beim immer größer werdenden Interesse an dieser Veranstaltung freuen sich die Organisatoren schon auf das nächste Treffen, für das man sich sicher wieder etwas einfallen lässt, um den Gästen ein spannungsgeladenes Programm zu bieten.

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