Missionsmarsch soll Kindern Hoffnung geben

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Über 100 Wanderer beteiligten sich am Missionsmarsch 2016 des Franziskaner-Klosters Vossenack: Die Spenden sind für Kinder in Nord-West-Indien bestimmt. Foto: Bruno Linzenich

Vossenack. Am dritten Adventsonntag fand der 39. Vossenacker Missionsmarsch statt, zu dem sich über 100 Teilnehmer auf den Weg machten. Wanderinnen und Wanderer aus nah und fern waren dabei, sogar eine Gruppe aus dem Kölner Raum.

Veranstaltet wurde der Missionsmarsch wieder von Pater Alfons Schumacher ofm. Unterstützt wurde er vom Eifelverein Vossenack, der mit Georg Dülks (18 Kilometer) und Peter Gasper (12 Kilometer) die angebotenen beiden Wanderungen leitete. Die vorbereitende Organisation übernahm wie immer Bruno Linzenich.

Ohne elementare Ausbildung

Eine Feldküche des Kloster-Internates beköstigte die Wanderer. Das DRK gab mit drei Sanitätern Sicherheit, dass im Bedarfsfall schnelle Hilfe da war.

„Die Schwerpunkte der Mission in den beiden letzten Jahren lag in Kolumbien – mit dem heutigen Missionsmarsch Jahr möchten wir die Kindergärten für Adivasikinder in Nord-West-Indien unterstützen“, informierte Pater Alfons vor dem Marsch. Hierfür setzt sich das franziskanische Hilfsprojekt ein. „Die Adivasi-Kinder sollten sich nicht – aus der Not heraus – selbst überlassen bleiben.

Wenn die Eltern zur Arbeit gehen beziehungsweise auf der Suche nach Arbeit außer Haus sind, müssen sich die älteren Kinder um die jüngeren Geschwister kümmern. Das bedeutet, dass weder die Jugendlichen, noch die Kleinkinder eine elementare Ausbildung bekommen. Deswegen sind die Kindergärten so wichtig“, ergänzte der Franziskaner-Pater. Die darin betreuten Kinder kommen aus dem Warli-Stamm und leben alle unter der Armutsgrenze. Finanzielle Unterstützung ist dringend angesagt, damit die Kinder überleben und zur Schule gehen können.

Spenden kann man immer noch. Mit der Einzahlung auf das Franziskaner-Missionskonto der Sparkasse Werl (IBAN: DE89414517500000000034, Stichwort: Missionsmarsch 2016 – Indienhilfe) kann den Kindern geholfen werden. Eine Spendenquittung wird ausgestellt.

Der Vorteil ist, dass jeder Euro, der gespendet wird, zu 100 Prozent in dem beschriebenen Notgebiet ankommt. Vor Ort werden nur Maßnahmen vorgenommen, die auch den Kindern und ihren Familien helfen. Dies wird durch die Missionsarbeit der Franziskaner gewährleistet. Pater Alfons bedankte sich bei allen Spendern, und will sich persönlich dafür einsetzen, dass jeder Cent bei den Adivasi-Kindern ankommt.

Begeistert von diesem Wandertag über die Vossenacker Höhen und das Tal der Weißen Wehe trafen sich die Teilnehmer nach der Wanderung in der Mensa zu Kaffee und Kuchen. Viele verabredeten sich für den 40. Missionsmarsch, der am 17. Dezember stattfindet – wieder unter der Leitung des Eifelvereins Vossenack.

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