Missio-Truck informiert über Schicksal der Flüchtlinge

Von: alj
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Das rollende Infomobil bringt den Schülern das Leben als Flüchtling näher und zeigt schonungslos den harten Kampf ums Leben. Foto: Anna-Luisa Jansen

Monschau. Zwölf Tonnen schwer und 20 Meter lang ist das Bildungsmedium des katholischen Hilfswerks Missio, das in Form eines Infomobils vor kurzem am Monschauer St.-Michael-Gymnasium und von Montag bis Mittwoch am Burgau stand. Dort beschäftigten sich die Klassen der St.-Ursula Realschule mit dem Missio-Truck.

Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung, Perspektivlosigkeit und Hunger. Dennoch ist das Schicksal der Flüchtlinge weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Der Missio-Truck soll das Leben der Menschen auf der Flucht so gut es geht verstehbar machen.

Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo wurden die Schülerinnen und Schüler durch die multimediale Ausstellung für die Ausnahmesituation Flucht und Vertreibung sensibilisiert. Acht Biografien stehen für das Schicksal von Flüchtlingen und Vertriebenen im Ostkongo.

Nach der Einführung begann die Ausstellung mit einem Computerspiel, bei dem die Schüler die Fluchtgeschichte eines Flüchtlings an Spiel- und Hörstationen nacherleben konnten. Die Ausstellung wurde durch Objekte, Texttafeln und Mitmachangebote ergänzt.

Das Infomobil „Menschen auf der Flucht“ löste den Missio-Aids-Truck ab, den über 180 000 Menschen besucht haben. Momentan ist der Truck deutschlandweit unterwegs. Geplant ist der Bau eines weiteren Trucks, der zusätzlich in Österreich und der Schweiz eingesetzt werden soll.

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