Monschau - Minister auf Sommerreise: Garrelt Duin zu Besuch in der Senfmühle

Minister auf Sommerreise: Garrelt Duin zu Besuch in der Senfmühle

Von: Leandra Kubiak
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Ministerbesuch in Monschau: Beim Rundgang durch die Senfmühle wusste Ruth Breuer viel Wissenswertes über das Familienunternehmen zu berichten. Foto: Leandra Kubiak
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Auch die Monschauer Senfmühle stand auf dem Besuchsprogramm von Minister Duin - natürlich inklusive einer Kostprobe. Foto: Leandra Kubiak
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Bei seinem Besuch in Monschau trug sich Garrelt Duin auch ins Goldene Buch der Stadt ein. Foto: Leandra Kubiak

Monschau. Volles Programm für NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin: Am Montag begann seine Sommerreise zu touristischen Zielen in Nordrhein-Westfalen. An vier Tagen wird der Minister insgesamt 17 verschiedene Stationen besuchen.

Das klingt nach einem runden Freizeitprogramm, aber das alles innerhalb von nur vier Tagen? Das ist wohl nicht gerade das Pensum, das der durchschnittliche NRW-Tourist abreist. Garrelt Duin, NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, besucht in diesen Tagen all diese Stationen – und noch einige mehr. 17 Stationen in vier Tagen, das sieht die sogenannte touristische Sommerreise des Ministers vor. Ein voller Terminkalender, glücklicherweise handelt es sich aber bei allen Programmpunkten um besonders sehenswerte Punkte unseres Bundeslandes.

Noch bis zum 14. Juli läuft die Tourismusreise durch Nordrhein-Westfalen, organisiert von Tourismus NRW, dem NRW-Wirtschaftsministerium und den Tourismusorganisationen der beteiligten Städte. Zur Freude der Stadt Monschau besuchte Garrelt Duin am Montag auch zwei Sehenswürdigkeiten in der Eifel: Die historische Senfmühle und den Vennbahnradweg.

Die Sommerreise hat inzwischen schon fast Tradition: Zum vierten Mal in Folge findet sie derzeit statt – immer in der ersten Woche der Sommerferien. Nachdem zum Auftakt der Reise am Montag der Hugo-Junkers-Hangar und das Schloss Türnich besichtigt wurden, ging es danach weiter nach Monschau.

Man hat Ruth Breuer regelrecht angesehen, dass es sie mit Stolz erfüllt, ihr Unternehmen präsentieren zu dürfen: die historische Senfmühle. „Wir sind die einzige Senfmühle in Deutschland, die seit 134 Jahren ohne Pause produziert“, erklärt sie. „Und das ist etwas ganz Besonderes!“

Dass Ruth Breuer noch persönlich Führungen durch die Mühle übernimmt, das ist eine Seltenheit. Aber da es sich bei Garrelt Duin um einen ganz besonderen Besucher handelte, ließ es sich die Unternehmerin natürlich nicht nehmen, den Minister und alle anderen Besucher höchstpersönlich durch die Räumlichkeiten zu führen. Ein bisschen aufgeregt sei sie anfangs schon gewesen, gibt Breuer ganz offen zu. Einen solchen Gast habe man schließlich nicht alle Tage im eigenen Betrieb. Entsprechend herzlich fiel Breuers Begrüßung aus.

Auch Bürgermeisterin Margareta Ritter zeigte sich erfreut über den Besuch: „Wir freuen uns über die Chance, uns präsentieren zu dürfen.“ Neben dem Wirtschaftsminister konnte Ritter unter anderem auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Stefan Kämmerling (MdL) und Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin des Tourismus NRW, in Monschau begrüßen.

Beim Rundgang durch die Mühle wusste Ruth Breuer viel Wissenswertes über das Familienunternehmen zu berichten. Etwa, dass sich einer der großen Mahlsteine einmal aus seiner Halterung löste und Ersatz her musste. Das wiederum habe sich als gar nicht so leicht herausgestellt, da es kaum noch Hersteller dieser massiven Steine gebe.

Nach dem informativen Teil durfte dann natürlich auch einmal probiert werden. Tomaten-Senf, Chili-Senf oder auch Limonen-Senf zählen zu den Sorten, die in Monschau hergestellt werden. Wie gut, dass Minister Duin sich für Senf begeistern kann. „Wir haben selbst immer mehrere Sorten Senf zu Hause“, verrät er. Seine Favoriten: Die schärferen Sorten wie der Chili-Senf. Duin zeigte sich nach dem Rundgang durch die Senfmühle beeindruckt: „So etwas Authentisches würde ich mir viel häufiger wünschen.“ Viele Lebensmittel würden schließlich importiert. Und hier wisse man genau, wo das Produkt herkomme.

Im Anschluss an den Rundgang ging es für den Minister weiter auf den Vennbahnradweg – und dort aufs Fahrrad. Vom Bahnhof Monschau aus machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Kalterherberg, wo der Besuch in Monschau endete.

Die Reise des Wirtschaftsministers dient dazu, dass er sich über Tourismustrends informieren und vor Ort das Gespräch mit den Vertretern aus Tourismusbranche, Politik und Gesellschaft führen kann. So können zum Beispiel neue touristische Entwicklungen und Projekte vorgestellt werden. Jedes Jahr stehen dabei neue Attraktionen auf dem Programm, die zum Teil zu den besucherstärksten Sehenswürdigkeiten des Landes zählen.

Eines steht wohl außer Frage: Dass das Land NRW touristisch von großer Bedeutung ist. „Das Land liegt bundesweit auf dem zweiten Platz hinter Bayern“, sagt Dr. Heike Döll-König. Garrelt Duin sieht im Tourismus in Nordrhein-Westfalen vor allem einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor, der für Wachstum, Einkommen und Arbeitsplätze sorgt. „Mit 21,7 Millionen Gästen und 48,7 Millionen Übernachtungen konnte im vergangenen Jahr der sechste Rekord in Folge erzielt werden“, sagt er.

Auf seiner Reise freut er sich vor allem auf eines: „Überrascht zu werden!“ Von Attraktionen, die man so noch nicht kennt und die einen beeindrucken.

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