Nordeifel - Milder und anfangs trockener Februar

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Milder und anfangs trockener Februar

Von: kjl
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Mit kräftigen Sturmtiefs verabschiedete sich der Februar in der Eifel und leitete damit auch gleichzeitig das Ende des Winters ein. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Die ständigen Hochdruckgebiete gingen im Februar zu Ende und damit verabschiedete sich der Winter gleichzeitig aus der Eifelregion. Sturmtiefs bestimmten ab sofort das Wettergeschehen und daher ging der Winter auch mild zu Ende.

Der Temperaturüberschuss im Februar (Vergleich zum Mittel 1981-2010) betrug +3,2 Grad im Raum Monschau-Höfen (552 m) und 3,3 Grad am Windpark Schmidt (330 m). In der statistischen Reihe seit 1945 war er einer der zehn wärmsten Februare.

Das Temperaturgefälle zwischen dem kältesten und wärmsten Tag war nicht mehr so extrem wie noch im Januar. Am 15. Februar schaffte der Eifelföhn zwischen Simmerath und Schmidt 16,7 Grad sowie 16,4 Grad in Aachen. Die niedrigsten Werte könnten auch in den Monat April passen: -4,9 Grad am Forsthaus Wahlerscheid, -4,6 Grad in Mützenich, -4,1 Grad in Kalterherberg und Höfen sowie -2 Grad im Raum Aachen.

Die Trockenheit des gesamten Winters setzte sich auch im Februar fort. Trotz der Umstellung auf Tiefdruckgebiete konnte die trockene erste Monatshälfte nur in den Hochlagen ausgeglichen werden. Kalterherberg schaffte 115 Prozent des Mittels, Höfen 102 Prozent und Nideggen-Schmidt Windpark nur 76 Prozent. Hier einige Summen für den Vergleich: Aachen-Brand 54 l, Schmidt Windpark 59 l, Rurberg 60 l, Schöneseiffen 63 l, Mützenich 77 l, Höfen 89 l, Roetgen 95 l und Kalterherberg 115 l/qm (Mont Rigi 133 l/qm immerhin 118 Prozent).

Schneedecken dürftig

Die maximalen Schneedecken blieben im letzten Wintermonat eher dürftig. Nur rund um Kalterherberg war bei bis zu 10 Zentimeter Schneedecke (1. Februar) noch einmal rodeln möglich. In Höfen und Roetgen waren es nur 3 Zentimeter und in Schmidt 7 Zentimeter (am 11.2.). Wenig auffällig waren die Summen der Sonnenstunden. Nur 80-90 Prozent des Mittels wurden erreicht: Alsdorf-Warden Deponie 85 Stunden, Schöneseiffen und Aachen 63, Schmidt 62, Kalterherberg 58 Stunden und in Mützenich 35 Stunden.

Vom 22. bis 27. gab es wiederholte Sturmtiefs mit Böen bis zur Stärke 8 oder 9 in allen Höhenlagen: 100 km auf der Deponie bei Alsdorf, 99 km in Aachen-Orsbach, 87 km in Schöneseiffen, Kalterherberg 81 km, Mützenich 77 km, Roetgen 76 km und in Schmidt 68 km (Windstärke 8 beginnt bei 62 km/h).

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