Menzerather Weiher: Hängepartie beendet

Von: ess
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Lange Zeit herrschte in Sachen
Lange Zeit herrschte in Sachen Sanierung des Menzerather Weihers Stillstand. Inzwischen haben sich Städteregion Aachen, Stadt Monschau und die Eigentümerfamilie Gronen auf ein Sanierungskonzept und über die Aufteilung der Kosten geeinigt. Foto: Ernst Schneiders

Menzerath. Es hat Jahre gedauert, doch inzwischen ist der Durchbruch da: Städteregion Aachen, Stadt Monschau und die Eigentümer, die Familie Gronen, haben sich nicht nur über die Sanierung des Menzerather Weihers verständigt, sondern auch endlich über die Aufteilung der Kosten.

Gerrit Gronen jedenfalls ist froh, dass die Hängepartie beendet ist und mit den Arbeiten in wenigen Wochen begonnen werden kann. Und auch Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter ist zufrieden, dass dieses leidige Thema nunmehr aus der Welt geschafft werden kann. „Die Familie Gronen hat lange genug gewartet”, betonte die Verwaltungschefin. In der Vergangenheit sei es auch deshalb nicht voran gegangen, weil keiner den ersten Schritt getan habe.

Beendet sind inzwischen die Zahlenspiele, was unter anderem die Sanierung der maroden Staumauer kosten wird. Die Gesamtkalkulation ist bei 24.000 Euro ausgekommen.

Dieser Betrag wird gedrittelt und zu gleichen Teilen getragen. Sollte diese Summe nicht ausreichen, würden die Mehrkosten von der Stadt Monschau übernommen, betonte Gerrit Gronen, der sich freut, dass mittlerweile alle notwendigen Unterschriften geleistet sind.

Der große Weiher, der früher zu einem beliebten Ausflugslokal gehörte und an dem es bis vor einigen Jahren noch Angelbetrieb gab, wird vor der Sanierung völlig trocken gelegt. Das Areal ist zwar weitgehend verlandet, doch wird es nicht ausgebaggert, weil der Aushub bei Gewässern, die älter als 50 Jahre sind, als Sondermüll gilt. Dieser muss sehr teuer entsorgt werden. Also wird der trockengelegte Weiher abgemäht und der Rest nach der Flutung der Natur überlassen. Ob es in Menzerath im kommenden Jahr bereits wieder Angelbetrieb gibt, vermochte Gerrit Gronen zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu versprechen: „Es ist aber das Ziel.”

Dass die Stadt Monschau sich an den Sanierungskosten beteiligt, war für Bürgermeisterin Margareta Ritter unstrittig, denn die Stadt braucht den Weiher für den Hochwasserschutz.

Ohne eine Einigung hätte die Stadt vor dem nächsten sogenannten Starkregenereignis eine Umgehung um den Weiher herum verlegen müssen, damit das Wasser nicht in irgendwelche Keller, sondern über den Eschbach in die Rur fließt.

Margareta Ritter: „Das nächste Starkregenereignis wird kommen. Ganz sicher!”
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