Menschen mit Behinderung bieten ihre Arbeitskraft an

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Peter Meys, Bereichsleiter in den Caritas-Werkstätten Imgenbroich, unterstützt als Maschinenbau-Meister die Beschäftigten in der Metallverarbeitung und der Montage/Verpackung. Foto: CBW

Imgenbroich. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Kunden“, sagt Peter Meys. Er arbeitet bei der Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH (CBW) in Imgenbroich und möchte als Bereichsleiter der Metallverarbeitung und der Montage/Verpackung die 62 Beschäftigten in den beiden Bereichen beschäftigt wissen.

Seit einem Jahr macht er von der Kundenakquise, über die Kalkulation, die Materialbeschaffung und die Montageplanung alles, was die Beschäftigung seiner Mitarbeiter sichert.

Eine große Bereicherung

„Die Arbeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist eine große Bereicherung für mich“, sagt der Familienvater. Wärme, Ehrlichkeit und Freundlichkeit zeichnen seinen Arbeitsalltag aus. „Bei uns macht jeder das, was er kann und machen möchte“, sagt der 51-Jährige.

Verschiedene Auftraggeber machen den Alltag bei der CBW bunt. Auftraggeber sind zum Beispiel die Autoindustrie, Firmen der Aluminiumverarbeitung, Firmen aus dem Bereich der Filtertechnik, die Elemente bei der CBW zusammenbauen lassen, und Firmen aus der Partybedarfs-Branche oder Unternehmen aus der Medizinbranche. „Wenn Firmen die CBW beauftragen, haben nicht nur unsere Beschäftigten eine tolle Arbeit. Auch die Arbeitgeber, die an die CBW Aufträge erteilen, können bis zu 50 Prozent der Arbeitskosten des Rechnungsbetrages auf die zu zahlende Ausgleichsabgabe anrechnen“, nennt der Bereichsleiter die Vorteile für die Auftraggeber. Neben den finanziellen, gibt es weitere Vorteile für Firmen, denen die CBW hilft: „Mit Zuverlässigkeit, Termintreue, Qualität und Fachlichkeit erledigen wir unsere Aufträge“, verspricht Peter Meys.

Gerne besucht er Firmen, überlegt gemeinsam mit seinen Kollegen, wie Aufträge bearbeitet werden können, und freut sich über Besucher, die ins Industriegebiet Imgenbroich, Am Handwerkerzentrum 13, kommen. „Wir sind auf den Kontakt zu Firmen angewiesen. Sie geben uns Arbeit und sie könnten unseren Beschäftigten die Möglichkeit geben, auch eine Arbeit außerhalb der Werkstatt zu machen.“

Mitarbeiter im Fokus

Das ist wichtig, damit die Beschäftigten bei der CBW auch sogenannte betriebsinterne Arbeitsplätze bekommen. „Wir beschäftigen Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung. Unsere Beschäftigten können, wenn sie beispielsweise seelische Probleme haben, immer mit einem ausgebildeten Gruppenleiter oder mit unserer Sozialarbeiterin sprechen“, beschreibt Peter Meys.

Auch Pausenzeiten sind in einer Werkstatt häufiger als in der freien Wirtschaft. Dennoch wird immer wieder versucht Beschäftigte, die sich zutrauen, auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten, zu motivieren den Schritt in ein Praktikum auf den ersten Arbeitsmarkt zu wagen. „Bevor wir dann einen Arbeitgeber suchen, kennen wir die Möglichkeiten des Beschäftigten sehr genau, haben mit ihm erarbeitet, was er gut kann und wie er in einer Firma bestehen kann“, berichtet der Bereichsleiter.

Peter Meys schaut genau hin. Wie seine Kollegen auch. In der Caritas Betriebs- und Werkstätten GmbH sind die Mitarbeiter im Fokus, es soll ihnen gutgehen. „Peter Meys ist als Bereichsleiter eine gute Unterstützung für unsere Beschäftigten. Er ist ein zuverlässiger Ansprechpartner für unsere Kunden und sehr verantwortungsvoll in seiner Arbeit“, sagt Dipl.-Ing. Michael Doersch, CBW-Geschäftsführer, über seine Führungskraft in Imgenbroich. „Die Arbeit bei der CBW macht großen Spaß“, fasst Maschinenbau-Meister Meys zusammen.

Diese Begeisterung würde er gerne weitergeben, damit sich viele Firmenchefs trauen, die CBW zu beauftragen. „In der Eifel kennt jeder jeden. Wir wünschen uns, dass alle die Firmen, die Aufträge an uns geben können, einen Termin mit uns vereinbaren.“ Eine Kontaktaufnahme ist über Telefon 02472/8036-22 oder per E-Mail an peter.meys@cbw-gmbh.de möglich.

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