Steckenborn - „Melano”-Musiker unterwegs an einem „Tag im Advent”

„Melano”-Musiker unterwegs an einem „Tag im Advent”

Von: M. S.
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Anerkennung für Arbeit und gu
Anerkennung für Arbeit und gute Leistungen im Konzertjahr 2011. Reinhard Koll dankte der Melano-Vorsitzenden Vera Mohren und Dirigent Peter Hürtgen (von links) für beider Einsatz. Foto: Manfred Schmitz

Steckenborn. Einen bezaubernd romantischen „Tag im Advent”, im Querschnitt komprimiert auf gut eine höchst erbauliche Stunde und voller Vorfreude auf das Christfest, bereitete Steckenborns Musikverein „Melano” am Sonntagnachmittag seinem begeisterten Publikum.

In der vollauf besetzten und im milden Kerzenschein leuchtenden Pfarrkirche Sankt Apollonia hatten sich die Zuhörer gleich in Familienstärke eingefunden, um mit dem fast 30-köpfigen Ensemble der Show - und Swingband ein Weihnachtskonzert und zugleich ein „Best of Santa & Christmas” zu genießen.

Der bunte musikalische Reigen begann in der Früh´ mit selbst im Winter jubilierendem, instrumentalem Vogelgezwitscher, und der Bilderbogen des Tagesverlaufs schloss sich spätabends mit dem Bummel über einen wuseligen Weihnachtsmarkt, erfüllt mit virtuellem Duft von Bratäpfeln und Glühwein. Diesen Verlockungen erlagen die Besucher dann im Anschluss an die mit 20 populären Titeln kreativ und einfühlsam gestaltete Programmfolge ganz real, als sich Bandmitglieder und ihr Auditorium zum „leckeren” Kehraus im Pfarrheim einfanden.

Zu Beginn einer vielseitig gelungenen Vortragsmischung aus „blauer Stunde”, getragenen oder forsch interpretierten Volksweisen, swingendem Discosound samt tanzenden Lichteffekten und traditioneller Adventsklassik stimmte Melano-Vorsitzende Vera Mohren die Gäste zuvor auf die kommenden Darbietungen ein und führte durch den Tag.

Die Vorsitzende ermunterte die Gäste, „durch unsere Musik Freude zu erleben und sich vom Alltagsstress ablenken zu lassen”. Unter künstlerischer Leitung des Dirigenten Peter Hürtgen erlebten die im Kirchenschiff und auf der Orgelempore erwartungsfroh Versammelten nun ein wahres Feuerwerk der guten Laune nach Noten.

In Gedanken marschierten sie an der Seite des „kleinen Trommlers”, fanden „morgens um sieben die Welt noch in Ordnung”, wiegten sich Takt der „Tritsch-Tratsch- Polka”. Auch weltbewegende Werke („Tochter Zion”, „Macht hoch die Tür”) durften im Repertoire nicht fehlen. In der „Weihnachtsbäckerei” ging es für Naschkatzen munter zur Sache, globales Weihnachtsliedgut aus Europa wie Übersee wurde in schönsten Tönen dargeboten („Leise rieselt der Schnee”, „White Christmas”).

Für krebskranke Kinder

Mit dem beschwingten Vorsatz „Have yourself a merry little Christmas” war ein erbauliches Kunstereignis selbst nach obligater Zugabe noch lange nicht zu Ende. Zumal die Initiatoren und Gastgeber die Geladenen wissen ließen, der Eintritt zum festlichen Vorweihnachtsspektakel sei frei, eine Spende zugunsten der Aktion „Hilfe für krebskranke Kinder” gleichwohl sehr willkommen. Nach solch imposantem Sinnesschmaus taten sie damit keine Fehlbitte.
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