Meisterbrief in der Tasche

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Die Besten: Mit dem Meisterpreis der Sparkasse zeichneten Norbert Laufs, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen (2.v.l.), Handwerkskammerpräsident Dieter Philipp (r.) und Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers (l.) Tischlermeister Bastian Huber (Aachen), Tischlermeister Christoph Schulz (Roetgen), Metallbauermeister Nicolas Hoffmann (Monschau), Installateur und Heizungsbauermeister Cevdet Akay (Stolberg) und Tischlermeister Markus Kowalewsky (Simmerath) (v.l.) aus. Foto: Harald Krömer

Nordeifel. Die Handwerkskammer Aachen überreicht jetzt 222 neuen Top-Handwerkern in der Stadthalle Alsdorf ihre Briefe. Feierliche Stimmung herrschte in der Stadthalle Alsdorf. Rund 900 Gäste applaudierten jedem Einzelnen, wenn sein Name aufgerufen wurde und er vom Präsidenten der Handwerkskammer Aachen, Dieter Philipp, und von Kammer-Hauptgeschäftsführer Peter Deckers den Meisterbrief erhielt.

Wie geht es weiter?

Wie geht es nun weiter nach der Meisterprüfung? Diese Frage stellten sich auch die Geehrten in der Stadthalle Alsdorf. Erste Antworten lieferten interessante Gesprächspartner in Interviewrunden mit dem Fernsehmoderator Ralf Raspe. Ein zentrales Thema für das Handwerk ist derzeit die Digitalisierung. Sie eröffnet viele Chancen, Arbeitsprozesse effektiver zu gestalten.

Konkrete Beispiele, wie es nach der Meisterprüfung weitergeht, gaben drei weitere Interviewpartner in einer anderen Runde. Sie gehören zu den elf Meisterpreisträgern, die von der Sparkasse Aachen für ihre sehr guten beziehungsweise guten Ergebnisse gesondert ausgezeichnet werden. Bereits zum 19. Mal vergab die Sparkasse diesen Preis. Der Preis der Sparkasse wird in zwei Kategorien vergeben. Meister, die die Prüfung mit Ergebnissen abgeschlossen haben, die im Durchschnitt der vier Prüfungsteile „besser als gut“ sind, gewinnen in der Kategorie I 2500 Euro. Überdurchschnittlich stark waren hier junge Meister aus der Nordeifel vertreten.

In diesem Jahr sind es Cevdet Akay, Installateur und Heizungsbauermeister aus Stolberg; Nicolas Hoffmann, Metallbauermeister aus Monschau; Bastian Huber, Tischlermeister aus Aachen; Markus Kowalewsky, Tischlermeister aus Simmerath; Christoph Roßbroich, Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister aus Nideggen; Raphael Schönewald, Tischlermeister aus Nideggen; Christoph Schulz, Tischlermeister aus Roetgen und Christian Seidl, Installateur und Heizungsbauermeister aus Euskirchen.

Ein lohnender Schritt

Im Gespräch mit Ralf Raspe schilderte Tischlermeister Christoph Schulz aus Roetgen, wie sich bei ihm der Einstieg in die Selbstständigkeit vollzog. Im Unternehmen, in dem er arbeitet, stand der Abschied eines Geschäftsführers an, und die Chefs fragten ihn einfach, ob er bereit wäre, als Geschäftsführer einzusteigen. Dieser Schritt hat sich gelohnt.

Mittlerweile ist er auch Gesellschafter. „Die Zahlen spielen jetzt eine wichtige Rolle“, sagte Schulz, der sich viel mit Buchhaltung und Kalkulation beschäftigt. Andererseits bleibt er dem praktischen Bereich immer noch eng verbunden und verbringt auch viel Zeit in der Werkstatt. Ein weiterer Schwerpunkt ist für ihn die nachhaltige Herstellung von Möbelstücken. Der Tischlerberuf sei mittlerweile sehr vielseitig und es gelte, individuelle Kundenwünsche zu erfüllen.

Von der Prämie der Sparkasse für den Meisterpreisträger wird er eine Fête veranstalten für alle, die ihn in der letzten Zeit so gut unterstützt haben.

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