Monschau - Mehr Geld: Eifelkommunen profitieren von Fehler

Mehr Geld: Eifelkommunen profitieren von Fehler

Von: P. St
Letzte Aktualisierung:

Monschau. Von einem Fehler in der Berechnung der Abwassergebührenhilfe des Landes für die Kommunen profitieren auch die Nordeifelkommunen.

Monschau, Roetgen und Simmerath dürfen sich für das Jahr 2016 über eine Anpassung der Hilfen seitens des Landes von durchschnittlich etwa 4,8 Prozent freuen. In dem Gesetzentwurf zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2016 kam es zunächst zu einer fehlerhaften Festlegung der Höhe der Abwassergebührenhilfe. Dabei fiel die Zuweisung an eine Stadt in NRW zu hoch aus, weshalb die übrigen Kommunen benachteiligt wurden. Nachdem dieser Fehler behoben wurde, hat nunmehr eine Neuberechnung stattgefunden.

Laut Mitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling erhält die Stadt Monschau im Jahr 2016 nun insgesamt einen Betrag in Höhe von 231.804 Euro (einschließlich plus 10.633 Euro nach der Neuberechnung). Die Gemeinde Roetgen darf mit 86.565 Euro (plus 3971 Euro) rechnen. Für die Gemeinde Simmerath stehen 122.633 Euro (plus 5625 Euro) zur Verfügung.

In der Sitzung des Monschauer Hauptausschusses freute sich SPD-Sprecher Gregor Mathar über die weitere Zuwendung und erkundigte sich nach der Verwendung.

Bürgermeisterin Margareta Ritter sagte, dass die Mittel als „positiver Effekt“ in der Gebührenkalkulation für 2017 Berücksichtigung finden würden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert