Nordeifel - Mehr als hundert essbare Wildkräuter in der Eifel

Mehr als hundert essbare Wildkräuter in der Eifel

Von: M. S.
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Auch die Kamille gehört zu de
Auch die Kamille gehört zu den Heilkräutern: Während einer Wanderung wird die Wirkung der Pflanzen erklärt. Foto: imago/Harald Lange

Nordeifel. „Wissen und Nutzung von Wildkräutern sind erste Schritte zurück ins Paradies!” Dies ist das bewährte Motto des Nationalpark-Waldführers Dr. Rainer Wiertz aus Vossenack.

„Schon während meines Studiums der Agrarwissenschaften in den 70er Jahren habe ich mich für essbare Wildpflanzen interessiert, das erworbene Wissen stetig erweitert und in der Küche verwendet”, blickt der Biologiekundige mit engem Praxisbezug und Lebensfreude zurück.

In der Nordeifel-Region, weiß Wiertz dank unbändigen Forscherdranges, gebe es „mehr als hundert häufig vorkommende essbare Wildpflanzen, die alle ihre speziellen Eigenschaften haben”.

Seltene Gewächse, stellt Wiertz klar, „gehören selbstredend zwecks Verzehrs nicht in die Küche, sie bleiben bei Mutter Natur, denn ihre Arten müssen unbedingt geschützt werden”. Während einer in Schmidt organisierten Kräuterwanderung werden Arten, Wesen und Wirkung der gesammelten Gewächse einleuchtend erklärt und für eine anschließende geschmackvolle Mahlzeit vorbereitet.

Wichtig für die Verwendung und Zubereitung sei es, so die Organisatoren der Exkursion, „exakt zu wissen, welches Pflanzensegment zu welcher Jahreszeit mit optimaler Nutzung” verwertet werden kann. Vorbereitung und Auftischen der leckeren Mahlzeit werden von einem interessanten Fachvortrag begleitet, der die Zuhörer u. a. über den Ernährungswert von in der Nordeifel heimischen Wildpflanzen, Kräutern und Gewürzen informiert.

Die Führung findet am kommenden Mittwoch, 27. Juni, 18 Uhr, ab der Schmidter Pension Falter, Steinsrott 4, statt. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl ist eine telefonische Anmeldung unter Tel. 02474/998910 erbeten.
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