Mehr als 1900 gefährdete Arten im Nationalpark

Letzte Aktualisierung:

Nordeifel. 2014 feierte der Nationalpark Eifel sein zehnjähriges Bestehen. In diesem zehnten Jahr wurde gefeiert, diskutiert, gewandert, eröffnet und geforscht.

Neben den Feierlichkeiten zum zehnten Geburtstag prägten zudem die Eröffnung des interaktiven barrierefreien Naturerkundungspfades „Wilder Weg“ im Kermeter sowie die Fachtagung „Wald in Entwicklung 2.0“ in Rurberg Anfang Juni und die Ausweisung des Nationalparks zum ersten Sternenpark Deutschlands im Februar das Geschehen.

Nach dem aktuellen Wissensstand bietet das Großschutzgebiet insgesamt über 8172 Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Davon stehen 1943 Arten auf den Roten Listen der gefährdeten Arten. 2014 wurden vor allem Kleinsäuger wie Mäuse, Zweiflügler, wie zum Beispiel Fliegen und Bremsen sowie Nachtfalter, aber auch Pilze und Moose im Nationalpark untersucht.

Zur Förderung der heimischen Laubwälder hat die Nationalparkverwaltung in größeren zusammenhängenden Fichtenwäldern in den ersten zehn Jahren insgesamt rund eine Million junge Buchen gepflanzt. Mehr als 800 Kilo Bucheckern sicherte die Nationalparkverwaltung allein 2014 als Gengut für weitere Buchenpflanzungen. Im Rahmen des Life-Projektes „Wald-Wasser-Wildnis“ konnten zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen, wie die Wiederherstellung der Durchgängigkeit von Bächen umgesetzt werden.

Zwei Millionen Besucher

Großer Beliebtheit erfreuten sich weiterhin die Naturerlebnis- und Umweltbildungsprogramme. Ebenso wurden die Nationalpark-Tore mit ihren Ausstellungen in Simmerath-Rurberg, Schleiden-Gemünd, Heimbach, Monschau-Höfen und Nideggen in den vergangenen zwölf Monaten wieder gut besucht: Im September konnte schließlich der zweimillionste Besucher gezählt werden. Die Installation von 19 Besucherzählgeräten im Nationalparkgebiet gab den Startschuss für eine umfangreiche Studie zum Besuchermonitoring.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert