Mediterranes Ambiente für die „Langlieger” in St. Brigida

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Auch wenn der Umbau für Lärm, Staub und Stress sorgte, für Patienten wie Mitarbeiter hat es sich am Ende gelohnt: Die Zimmer im Malteserkrankenhaus Simmerath sind großzügiger und heller und mit neuen behindertengerechten Nasszellen ausgestattet. Auch die Stationsbereiche wurden rundum erneuert.

Simmerath. Der Farbgeruch ist verflogen, und die ersten Betten rollen über den hochwertigen Fußboden der neu gestalteten Station 6 im Malteser Krankenhaus St. Brigida in Simmerath. Vom Flur gehen sehr hell, freundlich und geräumig gestaltete Zimmer ab.

Sie sind im mediterranen Farbstil gehalten und erinnern an moderne Hotelzimmer: einen Einbauschrank mit Dekorfront, eine stilvolle Wandverkleidung, Sitzmöbel und nicht zuletzt ein komfortables Badezimmer verbinden stilvolles Ambiente mit Funktionalität.

Die Patienten profitieren von den hohen Standards der Patientenzimmer. Bereits seit Anfang Juli hat sich die Geschäftigkeit der neuen Station 6 in diese Räume verlagert.

Im Rahmen des Umstrukturierungsprozesses starteten bereits seit Anfang des Jahres umfangreiche Baumaßnahmen im Klinikbereich. Ziel ist es, die Standortsicherung des Krankenhauses durch eine Umstrukturierung in bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgungsstrukturen zu führen, um den Versorgungsauftrag für die Bevölkerung gerecht zu werden.

Aufgrund der durchschnittlichen Belegungszahlen des Krankenhauses, die nicht im Verhältnis zu den Vorhaltekosten stehen, wurde ein Konzept entwickelt, das bei verbesserter Patientenversorgung die vorhandenen Bettenkapazitäten besser nutzt. Im Detail beinhaltet es, dass die Patientenbelegung im Krankenhaus genauestens gesteuert wird.

In Abhängigkeit von der Erkrankung und der zu erwartenden Aufenthaltsdauer werden die Patienten auf ganz bestimmten Stationen untergebracht, den so genannten „Langlieger- und Kurzlieger-Stationen”. „Kurzlieger” sind zum Beispiel chirurgische Aufwachpatienten und stationäre Patienten, bei denen die Therapie und Diagnostik innerhalb kürzester Zeit erfolgreich abgeschlossen werden kann.

„Langlieger” sind Patienten, bei denen von Anfang an aus medizinischen Gründen ein längerer Aufenthalt notwendig ist. Mit dieser Maßnahme soll eine bessere Auslastung bei gleichzeitiger Anpassung der Bettenkapazität und Vorhaltekosten erreicht werden. Mit Fertigstellung der neuen Patientenzimmer und der Stationszimmern konnte die Langlieger-Station (Station 6) ihren Betrieb aufnehmen.

Behindertengerechte Bäder

Auch wenn der Umbau für Lärm, Staub und Stress sorgte, für Patienten wie Mitarbeiter hat es sich am Ende gelohnt: Die Zimmer sind großzügiger und heller und mit neuen behindertengerechten Nasszellen ausgestattet. Auch die Stationsbereiche wurden rundum erneuert. „Die Baumaßnahmen sind eine erhebliche, aber absolut lohnende Kraftanstrengung für alle Beteiligten gewesen”, so Chefarzt Dr. Klaus Generet, Projektleiter für die Langlieger-Station.
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