Kommern - Martinszug „wie früher“ im Freilichtmuseum Kommern

Martinszug „wie früher“ im Freilichtmuseum Kommern

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Kommern. Hoch zu Ross begrüßt Sankt Martin am Sonntag, 6. November, ab 17 Uhr Familien und Kindergruppen im-Freilichtmuseum Kommern. Danach wird er den „Martinszug wie früher auf dem Dorf“ anführen, der seinen Weg durch die mit Stall-Laternen und Windlichtern beleuchteten Baugruppen und den Wald des Museums nimmt.

Ganz wie in der Heiligenlegende wird Martin am großen Feuer seinen Mantel mit einem Bettler teilen. Ein altes Traktorengespann mit Martinsgänsen und Gänselieseln begleitet den Martinszug. Die Musikkapellen, die den Umzug begleiten, spielen auch Martinslieder, die heute kaum mehr bekannt sind. Eine „Museumsbäuerin“ wird vor Beginn des Martinszuges in einer Scheune die Legenden erzählen, die sich um den heiligen Martin ranken.

Besonders willkommen sind kleine und große Gäste, die Martinslaternen früherer Art mitbringen, zum Beispiel Rübenlaternen. Jedes Jahr nehmen Hunderte von Familien aus dem ganzen Rheinland an diesem Martinszug teil.

Am Tag des Martinszugs ist der Eintritt in das LVR-Freilichtmuseum Kommern ab 15.30 Uhr frei. Zum Abschluss des Laternenumzuges verteilt Sankt Martin im historischen Tanzsaal die Martinswecken zu Kakao, Kinderpunsch und Glühwein für die Erwachsenen. Damit die Museumsbäcker ausreichend „Weckmänner“ backen können, ist eine Anmeldung bei „kulturinfo rheinland“ (Telefon 02234/ 9921555, E-Mail: info@kulturinfo-rheinland.de) erforderlich.

Früher stellten die Kinder vom Land ihre Martinslaternen oftmals aus Rüben her. Wie dies geht, üben die Museumsbäuerinnen mit Kindern in einem Bastelkurs, den das Freilichtmuseum Kommern am Freitag, 4. November, von 10 bis 15 Uhr anbietet. Auch hierzu ist eine Anmeldung bei „kulturinfo rheinland“ notwendig (Kursgebühr: 3 Euro; den Holzstab aus der Museumsschreinerei für die Rübenlaterne gibt es für 5 Euro).

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