Marktplatz wird zum Freiluftkino

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Der historische Marktplatz von Monschau mit den alten Linden entlang der Rur ist romantischer Schauplatz für die Filmvorführung am Dienstag im Rahmen von Filmschauplätze NRW.

Monschau. Der Film „Monsieur Claude und seine Töchter“ wird am Dienstagabend auf dem Monschauer Marktplatz gezeigt. Das Ambiente könnte schöner kaum sein.

„Der historische Marktplatz mit den alten Linden entlang der Rur ist einer der romantischsten Schauplätze für die Filmvorführungen im Rahmen von Filmschauplätze NRW“, sagt die Stiftung Film und Medien, die diesen Sommer 18 Filme an 18 Orten im ganzen Land zeigt.

Und da es laut eifelwetter.de Dienstagabend trocken bleiben und die Temperaturen nur knapp unter 20 Grad liegen werden, dürfte so mancher spontan einen Kinoabend der etwas anderen Art planen. Der Eintritt dazu ist frei.

Auf dem großen, gepflasterten Platz im Herzen der Monschauer Altstadt werden heute Abend viele Stühle bereitstehen – „wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich einen Stuhl mitbringen“, empfahl am Montag Eva Klinkhammer von der Monschau Touristik allen Open-Air-Kinofreunden. Los gehen wird es nach ihren Angaben „kurz vor 22 Uhr mit dem Vorfilm“, denn erst dann komme mit fortgeschrittener Dämmerung die richtige Filmnacht-Atmosphäre auf.

Enden wird die Vorführung dann erst kurz vor Mitternacht, denn der Hauptfilm wird mit 97 Minuten angegeben. Das Thema der französischen Produktion aus dem vergangenen (Kino-) Jahr ist aktueller denn je: Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter nacheinander mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck.

In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globali­sierung, und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen – Hallelujah! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als dieser zum ersten Abendessen vorbeikommt, reißt den besorgten Eltern der Geduldsfaden: Charles ist schwarz...

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