Marionettentheater lässt wieder die Puppen und Figuren tanzen

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Vossenack. Zum 22. Mal rufen die Puppenspieler aus Vossenack in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Figurentheater NRW e.V. ein kleines Herbstfestival der Puppen und Figuren aus.

Das 22. „Herbst-Speci-Spectacel“ findet am 6. November und am 7. November in der Aula des Franziskus-Gymnasiums und im Kloster-Kultur-Keller in Hürtgenwald-Vossenack, Franziskusweg 1 statt.

Für Jung und Alt ist wieder eine breite und ansprechende Palette Figurentheater und Puppenspiel im Programm. Begonnen wird am Freitag, 6. November, um 15 Uhr im Kloster-Kultur-Keller mit dem Palazzo Puppazzi. Das Marionettentheater „De Strippkes Trekker“ zeigt „Mäxchen – Kleine Bühnenschau mit einem Blick hinter die Kulissen“.

Das Stück ist geeignet für Kinder ab vier Jahren und dauert circa 50 Minuten, der Eintritt beträgt 5 Euro. Die kleine Bühnenschau zeigt eine Vielzahl von unterschiedlichen Figuren- und Puppentypen, die in dem Theater beheimatet sind. Von der einfachen Bewegung bis zu poesievollen Begegnungen zweier Figuren reicht die Bandbreite dieser fetzigen und rasanten Schau.

Ein Stück für Jugendliche ab 14 Jahren wird um 20 Uhr im Kloster-Kultur-Keller angeboten. Das circa 90-minütige Stück heißt „Nudo von Franz von Assisi“, der Eintritt beträgt 12,50 Euro.

Das Marionettentheater „De Strippkes Trekker“ zeigt dann eine Rückschau auf das Leben des Heiligen Franziskus in sehr eindringlichen Szenen und Bildern. Bruder Wolfgang Mauritz ofm schrieb den Text, und Gerd Hachmer komponierte die einfühlsame und stimmige Musik.

Weiter geht es am Samstag, 7. November, um 15 Uhr in der Aula des Franziskus-Gymnasiums mit „Michel aus Lönneberga“ vom Theater Blaues Haus, Krefeld. Das Stück dauert circa 50 Minuten und ist geeignet für Kinder ab vier Jahren, der Eintritt beträgt 5 Euro. Michel ist fünf Jahre alt und stark wie ein kleiner Ochse. Mit seinen runden blauen Augen und dem hellen wolligen Haar konnte man ihn zwar für einen Engel halten – wenn er schlief, aber wenn er nicht schlief, dann hatte er mehr Unsinn im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder in ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt.

„Harold and Maude“, eine Coproduktion vom Theater Blaues Haus und dem Dornerei Theater aus Neustadt führt die Reihe um 20 Uhr in der Aula des FranziskusGymnasiums fort. Geeignet ist das Stück für Jugendliche ab 15 Jahren, es dauert circa 105 Minuten. Der Eintritt kostet 12,50 Euro.

Der australische Theaterautor Colin Higgins lässt in seinem Werk „Harold and Maude“ seine gleichnamigen Protagonisten bis zum Ende ein Stück Lebensweg gehen und benutzt dazu Elemente der schwarzen Komödie ebenso wie die einer Romanze der skurrilen Art. Bei der Umsetzung für das Figurentheater sind die beiden Puppen-Darsteller Eleen Dorner und Volker Schrills die Begleiter von „Harold and Maude“.

Sie erwecken diese als Figuren zum Leben, lassen ihn zu Anfang höchst amüsant „selbstmorden“ und sie zum Ende überzeugend sterben. Treffpunkt von Spielern, Puppen und Publikum zum ungewöhnlichen Theaterabend ist dabei eine 70er-Jahre-Kellerbar. Dort werden kultige Klamotten angelegt und Schallplatten von früher aufgelegt.

Kartenvorbestellungen sind unter Telefon 02429/30853 oder per E-Mail an wolfgang.mauritz@t-online.de möglich. Karten sind außerdem bei Babalu-Ronig Buchhandlung im Unterdorf 4, 52393 Hürtgenwald-Vossenack, erhältlich.

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