Roetgen - Marienkapelle: Roetgener Förderverein zieht eine positive Bilanz

Marienkapelle: Roetgener Förderverein zieht eine positive Bilanz

Von: heg
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Der Vorstand des Fördervereins freut sich über die von Alfons Rex (3. v. r.) gestaltete Informationstafel zur Historie der Roetgener Marienkapelle, die auf der Mitgliederversammlung vorgestellt wurde. Foto: H. Giesen

Roetgen. Eine positive Bilanz seines ersten Geschäftsjahres konnte jetzt der Förderverein Marienkapelle in Roetgen ziehen. Vorsitzender Herbert Hennes zeigte sich auf der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung im Pfarrheim sehr erfreut, dass auch ein Jahr nach der Vereinsgründung das Interesse unverändert groß ist.

Durch Verlesen des Gründungsprotokolls vom 6. Mai 2014 ließ Herbert Hennes noch einmal die Anfänge des Fördervereins Revue passieren. Er war von einer engagierten Gruppe von Roetgener Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen worden, um den Fortbestand der Marienkapelle sicherzustellen, nachdem im Herbst 2013 feststand, dass die Unterhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes nicht mehr durch Zuschüsse des Bistums gefördert wird. Die Gründungssatzung war von 46 Anwesenden unterzeichnet worden, inzwischen ist die Mitgliederzahl auf ca. 65 angewachsen.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden Herbert Hennes, dem 2. Vorsitzenden Werner Kreitz, der Schatzmeisterin Marliese Sonntag, dem Schriftführer Helmut Helzle sowie den Beisitzerinnen Hildegard Faymonville und Gisela Kanther. Als Vertreterin des Kirchenvorstands gehört Marion Behrendt-Höhne als dritte Beisitzerin dem Vorstand an.

Der Förderverein ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden. Bereits kurz nach der Vereinsgründung wurde in der Marienkapelle eine Maiandacht unter Mitwirkung des Kirchenchores gefeiert, berichtete der Vorsitzende. Wenige Tage später wurden die Roetgener Kommunionkinder in einer Prozession von der Kapelle zur Pfarrkirche geleitet. Weiterhin fanden eine Kräuterweihe im August und eine Rosenkranzandacht im Oktober statt. Nach einer Ortsbesichtigung wurden erste Unterhaltungsmaßnahmen eingeleitet. Außerdem wurden eine Website eingerichtet sowie ein Flyer mit Informationen zur Historie der Marienkapelle erstellt. Eine Infotafel mit diesen Erläuterungen wird jetzt in der Kapelle aufgestellt. Für die Zusammenstellung des Materials und die Gestaltung ging ein besonderer Dank an Alfons Rex.

25 Euro Jahresbeitrag

Da neben den Jahresbeiträgen in Höhe von 25 Euro je Mitglied auch Spenden eingingen, steht der junge Verein derzeit auf finanziell gesunden Füßen, teilte Schatzmeisterin Marliese Sonntag mit. Marion Behrendt-Höhne hob hervor, dass der gesamte Erlös des ökumenischen Pfarrfestes für die Marienkapelle zur Verfügung gestellt worden war. Der große Zuspruch, den der Förderverein in der gesamten Bevölkerung unabhängig von der Konfession gefunden habe, motiviere zum Weitermachen.

Die Kassenprüfer Martina Küsgens und Karl-Heinz Schlenter hatten an der Arbeit der Schatzmeisterin nichts auszusetzen, ihr und dem gesamten Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Zusammen mit Karl-Heinz Schlenter wird im nächsten Jahr Norbert Nießen die Kasse prüfen.

Schäden nicht so groß

Nachdem mit Unterstützung der Feuerwehr, die ihre Drehleiter zur Verfügung gestellt hatte, das Glockentürmchen der Marienkapelle genauer inspiziert werden konnte, zeigte sich, dass die Schäden nicht so groß waren wie befürchtet, informierte Helmut Helzle. Für jetzt anstehende Reparaturen reichten die Finanzmittel des Vereins aus, es könne sogar noch die marode Beplankung der Eingangstür erneuert werden.

Wegen der großen Beteiligung im vergangenen Jahr sollen auch in diesem Jahr wieder ein festliche Maiandacht am 8. Mai sowie eine Kräuterweihe und eine Kräuterweihe am 14. August stattfinden. Am 16. Juni trifft sich der Taizé-Kreis in der Marienkapelle.

Ein Ort der Einkehr

Zum Abschluss der Versammlung gab es noch eine angeregte Diskussion über weitere Nutzungsmöglichkeiten, auch kultureller Art, und auch über eine ansprechendere Gestaltung der Innenausstattung. Dankenswerterweise sorgt während der Öffnungszeit in den Sommermonaten Gisela Kanther für stets frischen Blumenschmuck. Da die idyllisch gelegene Kapelle auch zunehmend ein Anziehungspunkt für Wanderer und Radfahrer wird, wurde auch angeregt, hier einen Ort für eine meditative Einkehr zu schaffen. Wünschenswert wäre es deshalb auch, die heruntergekommene touristische Infotafel zu erneuern.

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