Imgenbroich - Manitu und Leon haben noch immer kein richtiges Zuhause

Manitu und Leon haben noch immer kein richtiges Zuhause

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Warten immer noch auf ein neues Zuhause: die Katzen Manitu und Leon. Foto: Sarah Maria Berners

Imgenbroich. „Wir konnten die beiden Kater Leon und Manitu leider immer noch nicht vermitteln”, erzählt Anita Schallenberg-Kaiser. Zwar waren nach dem Bericht unserer Zeitung einige Leser zum Tierschutzverein Pfötchenhilfe gekommen, um die beiden sechs Jahre alten Kater kennenzulernen, aber einen neue Heimat haben die beiden noch nicht.

„Einige Interessenten wohnten an stark befahrenen Straßen”, erzählt die Pfötchenhilfe-Vorsitzende. Da die beiden Kater Straßen aber nicht gewohnt sind, konnten sie dort unmöglich untergebracht werden. „Ich habe die Kater ja nicht so lange bei mir gehabt, damit ich sie dann bald tot auf der Straße wiedersehe.” Andere Interessenten wollten dann doch lieber ein niedliches kleines Kätzchen haben.

Die Vermittlung der Tiere gestaltet sich enorm schwierig. Also sind die Pflegestellen der Pfötchenhilfe noch immer überfüllt.

Zwei erfreuliche Nachrichten hat die Vorsitzende der Pfötchenhilfe dennoch: Eine Frau hat die Unterstützung des Vereins zugesagt. Sie wird künftig Fahrten zum Tierarzt übernehmen und an Infoständen der Pfötchenhilfe aushelfen. Außerdem konnte eine Pflegefamilie für Katzen gefunden werden. Aus Angst, dass Menschen ihre Katzen einfach bei ihnen vor die Haustüre setzen, möchte die Familie jedoch anonym bleiben.

Auf Spenden angewiesen

„Ich kann nur immer wieder appellieren, Katzen kastrieren zu lassen”, betont Schallenberg-Kaiser. Nur so könne ungewollter Nachwuchs, der dann ausgesetzt wird, verhindert werden. Die Pfötchenhilfe finanziert Kastrationen bei Streunern und den Tieren, die bei ihr abgegeben werden - und die kosten zwischen 60 und 100 Euro. Zeitnah will die Pfötchenhilfe eine Kastrationsaktion in Dedenborn durchführen, weil dort nach Angaben des Tierschutzvereins besonders viele Streuner leben.

Auch die Versorgung der Tiere kostet den Tierschutzverein viel Geld.

„Wir sind auf Spenden angewiesen”, betont Tierschützerin Schallenberg Kaiser. Auf der Internetseite des Vereins können Tierfreunde die zu vermittelenden Katzen und Hunde anschauen. Dort findet man auch die Westhighland-Terrier-Dame Tinka. Bei Tinka wurde kurz nach der Vermittlung ein Tumor festgestellt. Die Operation konnte die Familie finanziell kaum stemmen. Jetzt will die Pfötchenhilfeden Hundebesitzer helfen. Schallenberg-Kaiser: „Auch dafür sind wir auf Unterstützung angewiesen.”
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