Mulartshütte. - „Manege frei“ für kleine Talente im großen Auenland

„Manege frei“ für kleine Talente im großen Auenland

Von: ani
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Auenland
22 Kinder schnupperten bei den integrativen Ferienspielen auf dem Gelände des Auenlandes in Mulartshütte eine Woche lang Zirkusluft und zeigten bei der Abschlussvorstellung ihr Können. Foto: A. Hoffmann

Mulartshütte.. „Hereinspaziert, hereinspaziert!“ hieß es auf dem großen Gelände des Familien- und Jugendbildungshofes Auenland in Mulartshütte an der Zweifaller Straße, wo der Zirkus Amany sein Zirkuszelt aufgebaut hatte. 22 Kinder präsentierten ihren Eltern dort eine Abschlussvorstellung.

Dies geschah im Rahmen der integrativen Ferienspiele, die das Auenland auf dem 45.000 qm großen malerischen Areal am Vichtbach (dem ehemaligen ASEAG-Erholungsgelände) veranstaltete.

„Nach dem großen Erfolg im vorigen Jahr, war für uns klar, dass wir das 2013 wiederholen“, meinte Monika Medic, die Ehefrau von Geschäftsführer Zoran Medic, um gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass sich unter den 22 Kindern aus Stolberg, Würselen, Eschweiler und Mönchengladbach auch zwei Kinder mit Behinderung befanden. Für das Auenland als gemeinnützige GmbH sei das eine Selbstverständlichkeit.

Für die Kinder im Alter zwischen sieben und 15 Jahren war es in jedem Fall eine erlebnisreiche Zeit. Eine Woche lang probten sie unter Anleitung der Künstler des Zirkus Amany für ihren großen Auftritt als Zirkusdirektor, Clown, Akrobat und Artist.

Bei der Abschlussvorstellung im voll besetzten Zelt konnten sie dann ihre einstudierten Kunststücke am Seil, Boden und sogar mit Tieren ihren staunenden Eltern präsentieren. Dafür hatte der Zirkus extra seinen Streichelzoo mitgebracht, so dass man im Programm auch eine Ponydressur vorführen konnte.
Viel Applaus gab es auch für den „Gastauftritt“ der einjährigen Greta, die mit Ziege Heidi durch die Zirkusarena marschierte.

Zwischen den einzelnen Darbietungen der zweistündigen Vorstellung lockerten die Clowns mit ihren Auftritten und flotten Sprüchen immer wieder das Programm auf und brachten nicht nur Zirkusdirektor Ludwig Neigert immer wieder zum Lachen. Auch die Spaßmacher unter den Kindern hatten in dieser Woche ihre Lektion als Clown gelernt und nicht nur Zirkusluft geschnuppert.

Dabei verpassten sie zur Freude des Publikums auch Zirkusdirektor Neigert Nachhilfeunterricht, als dieser nicht wusste, dass es sich bei einem einbeinigen Tier um ein halbes Hähnchen handelt.

Wiederholungsbedürftig

Daneben gab es zur Verwunderung der Zirkus-Fachleute unter den Kindern auch Künstler, die nur mal eben in der Manege erschienen, um einen tollen Applaus zu erhalten.
Am Ende stand für alle Kinder fest, dass sie sich im nächsten Jahr erneut im Zirkuszelt präsentieren wollen.



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