Mandolinenorchester: Ein halbes Jahrhundert musiziert

Von: nap
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Die erste Vorsitzende des Mandolinenorchesters Konzen, Claudia Cremer (rechts), freute sich, anlässlich der Generalversammlung am Freitagabend im Saal der Gaststätte „Achim und Elke“ einige verdiente Mitglieder für ihre Vereinstreue auszeichnen zu dürfen. Petra Johnen und Annelene Erler (Bildmitte mit blauen Urkunden) wurden nach 50-jähriger aktiver Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Foto: Nadine Palm

Konzen. Bereits seit einem halben Jahrhundert sind Annelene Erler und Petra Johnen aktive Spielerinnen im Konzener Mandolinenorchester. „Petra war sechs Jahre alt und ich elf“, erinnerte sich Annelene Erler am Freitagabend auf der Generalversammlung des Mandolinenorchesters, die im Saal der Gaststätte „Achim und Elke“ stattfand, an ihre musikalischen Anfänge.

Damals habe das Mandolinenorchester noch unter der Leitung von Günter Rönnig gestanden und die Proben hätten im Saal stattgefunden. Die erste Vorsitzende des Mandolinenorchesters, Claudia Cremer, bedankte sich bei Petra Johnen und Annelene Erler für ihre 50-jährige aktive Mitgliedschaft mit der Vereinsehrennadel in Gold, einer Ehrenurkunde sowie einem Geschenk und wünschte sich, „dass die beiden uns noch lange erhalten bleiben.“ Im Kreise ihrer Vereinsmitglieder wurden Petra Johnen und Annelene Erler zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurden zwei weitere tragende Säulen des Orchesters ausgezeichnet: Andrea Hennicken und Karin Wergen (entschuldigt) wurde die Ehrennadel des Bundes deutscher Zupfmusiker ausgehändigt. Für 25-jährige inaktive Mitgliedschaft wurden Guido Huppertz und Ulrich Cremer geehrt. Helmut Kohl, Karin Kohl und Siegfried Toussaint erhielten ihre Ehrung für 25-jährige inaktive Mitgliedschaft in Abwesenheit.

Kerstin Jacobs verlas den Geschäftsbericht, der auf ein ereignisreiches Jahr mit „tollen Konzerten, gemeinsamen Erlebnissen und viel Spaß“ zurückblickte. Dem Konzener Mandolinenorchester gehören 239 Mitglieder an, davon 30 Aktive und 14 Ehrenmitglieder. Durch erfolgreiche Mitgliederwerbung konnten zehn neue inaktive Mitglieder im Verein begrüßt werden.

Aufgrund von fehlendem Nachwuchs musste das Gitarrenensemble, welches jahrelang von Andrea Hennicken und Renate Huppertz mit viel Herzblut geleitet wurde, aufgelöst werden. Die beiden Nachwuchs-Gitarristinnen Maike Palm und Anne Stoffels bleiben dem Verein aber erhalten und sind nun in den Reihen des Mandolinenorchesters als aktive Spielerinnen zu finden. Zurzeit befinden sich noch zwei Gitarrenschüler in der Ausbildung.

Dass sich niemand um die Finanzen Sorgen machen muss, bescheinigte Beate Mießen, erste Kassiererin, in ihrem Kassenbericht. „Wir konnten in diesem Jahr ein erfreuliches Plus verzeichnen, was vor allem an den zahlreichen Auftritten, dem Mitgliederzuwachs sowie den großzügigen Spenden während unserer Konzerte lag“, führte Beate Mießen aus. Die beiden Kassenprüfer, Otto Offermann und Werner Huppertz, bescheinigten der ersten Kassiererin „eine saubere Kassenführung mit keinerlei Beanstandungen“.

Bei den Teilneuwahlen des Vorstands gab es keine Veränderungen. Als erste Vorsitzende wurde Claudia Cremer wiedergewählt. Beate Mießen führt weiterhin das Amt der ersten Kassiererin aus. Karin Wergen bleibt Geschäftsführerin. Heike Palm wurde als erste Beisitzerin wiedergewählt. Kerstin Jacobs bleibt die Notenwartin des Mandolinenorchesters. Otto Offermann und Werner Huppertz prüfen auch 2017 die Kasse.

Konzert am 30. April

Für das neue Jahr können die Musiker bereits einige Termine verbuchen. Jetzt gehe es an die Vorbereitungen für das traditionelle Frühjahrskonzert am Sonntag, 30. April, im Saal bei „Achim und Elke“. Ortskartellvorsitzender Peter Jung bedankte sich bei Dirigent Otto Völl, dessen einzigem männlichen Mitstreiter im Orchester, Sascha Huppertz, und bei allen Musikerinnen und betonte, dass er sich um diesen Verein keine Sorgen machen müsse.

Vorsitzende Claudia Cremer dankte besonders Dirigent Otto Völl: „Du musst immer mit unserem Hummelhaufen zurechtkommen, vielen Dank für deine Geduld“. Ebenso dankte Cremer allen Aktiven, die ihre Freizeit für das Orchester opfern. „Wir können mit unserer Musik vielen Menschen eine Freude bereiten. Ich danke euch allen, dass ihr so zahlreich bei Sonderproben und Auftritten dabei seid“.

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