Mai in der Eifel war warm, aber gewittrig
Eine Reihe schöner Tage bot der Wonnemonat Mai: Die erwachende Natur lud ein zu Freizeitaktivitäten an frischer Luft, zum Beispiel auf dem Vennbahn-Radweg durch das Paustenbacher Venn. Foto: P. Stollenwerk
In Strauch lag der Mittelwert bei 13,8 Grad, in Roetgen bei 13,5 Grad und damit gab es eine Abweichung von plus 1,5 Grad). Das wunderbar warme Pfingstfest bleibt noch lange in Erinnerung und entschädigt für die kalten Ostertage im April. Groß waren die Gegensätze der Temperaturmaxima im Mai nicht. Die Höchsttemperatur in Kalterherberg lag bei 27,2 Grad und im Raum Aachen waren es bis 29 Grad.
Die Eisheiligen kamen pünktlich und wirklich eiskalt daher in diesem Jahr. Am 17. Mai meldeten fast alle Wetterstationen noch einmal Luftfröste zwischen -1,3 Grad (Roetgen) und -3,2 Grad (Kalterherberg). Am Erdboden zerstörten die Fröste bis -8 Grad nicht nur im Rurtal alle ungeschützten Pflanzen.
Die Niederschlagssummen fielen im Mai durch die örtlichen Unwetter sehr unterschiedlich aus: Aachen-Orsbeck erreichte gerade mal 44 l/qm, Alsdorf (Deponie Aachen) 62 l/qm und Rurberg 67 l/qm. Die gewittrigen Niederschläge der Nordeifel hoben die Regensummen deutlich an: Mützenich 109 l/qm mit Stromausfall am 20. Mai, Kalterherberg 98 l, Strauch 95 l mit Schäden durch Gewittereinschläge, Roetgen 92 l, Perlenbachtalsperre 82 l, Windpark Schöneseiffen 79 l und Höfen 77 l/qm.
Sommerhitze nicht in Sicht
Die heftigen Gewitter vom Sonntag, 20. Mai bleiben auch in der Nordeifel in Erinnerung. Hagel und Starkregen erinnerten an Unwetter der letzten Jahre. An der Perlenbachtalsperre fielen 28 l/qm innerhalb von wenigen Stunden. Sturmböen waren dagegen selten zu beobachten.
Auch die Sonne erfüllte im Mai ihr Soll wie man an folgenden Zahlen ablesen kann. Dabei fiel auf, dass die Höhengebiete keineswegs hinter den Niederungen zurückstanden. Wahlerscheid Windpark 215 Stunden, Mützenich 213, Kalterherberg 194, Aachen-Orsbeck 190 und Alsdorf 217 Stunden.
Nach ersten Prognosen für den Sommermonat Juni bleibt es bis Mitte des Monats wechselhaft und die Hochdruckwetterlagen mit Hitze bleiben aus.
Leserkommentare
Die Eisheiligen kamen pünktlich und wirklich eiskalt daher in diesem Jahr. Am 17. Mai meldeten fast alle Wetterstationen noch einmal Luftfröste zwischen -1,3 Grad (Roetgen) und -3,2 Grad (Kalterherberg). Am Erdboden zerstörten die Fröste bis -8 Grad nicht nur im Rurtal alle ungeschützten Pflanzen.
Die Niederschlagssummen fielen im Mai durch die örtlichen Unwetter sehr unterschiedlich aus: Aachen-Orsbeck erreichte gerade mal 44 l/qm, Alsdorf (Deponie Aachen) 62 l/qm und Rurberg 67 l/qm. Die gewittrigen Niederschläge der Nordeifel hoben die Regensummen deutlich an: Mützenich 109 l/qm mit Stromausfall am 20. Mai, Kalterherberg 98 l, Strauch 95 l mit Schäden durch Gewittereinschläge, Roetgen 92 l, Perlenbachtalsperre 82 l, Windpark Schöneseiffen 79 l und Höfen 77 l/qm.
Sommerhitze nicht in Sicht
Die heftigen Gewitter vom Sonntag, 20. Mai bleiben auch in der Nordeifel in Erinnerung. Hagel und Starkregen erinnerten an Unwetter der letzten Jahre. An der Perlenbachtalsperre fielen 28 l/qm innerhalb von wenigen Stunden. Sturmböen waren dagegen selten zu beobachten.
Auch die Sonne erfüllte im Mai ihr Soll wie man an folgenden Zahlen ablesen kann. Dabei fiel auf, dass die Höhengebiete keineswegs hinter den Niederungen zurückstanden. Wahlerscheid Windpark 215 Stunden, Mützenich 213, Kalterherberg 194, Aachen-Orsbeck 190 und Alsdorf 217 Stunden.
Nach ersten Prognosen für den Sommermonat Juni bleibt es bis Mitte des Monats wechselhaft und die Hochdruckwetterlagen mit Hitze bleiben aus.





