Roetgen - Märchenwelt beim Kulturfestival in Roetgen

Märchenwelt beim Kulturfestival in Roetgen

Von: Andreas Gabbert
Letzte Aktualisierung:

Roetgen. Ein zauberhaftes Experiment zum Staunen und Träumen präsentierte sich am Freitag den Besuchern des Kulturfestivals des Kreises Aachen in Roetgen.

Mit faszinierenden Kompositionen aus Farben, Licht und kleinen dramatischen Darbietungen entzündete das Theater Anu in Kooperation mit dem Lichtinstallateur Jörg Rost ein Feuerwerk der Phantasie. Unter dem Titel „Lichtspuren” ließen sie im Umfeld der evangelischen Kirche und auf Teilen des Friedhofs vor dem Publikum eine Märchenwelt entstehen.

Trotz des späten Beginns nach 22 Uhr hatten sich mehrere Hundert Zuschauer eingefunden, um sich von dem durch das Kunst- und Kulturzentrum (KuK) in Monschau geförderten originellen Spektakel verzaubern zu lassen. Auf dem Weg durch das Labyrinth aus Tausenden von Kerzen begegnete man räuberischen Stelzenläufern, die den Mond vom Himmel holten, um ihn auf ihren riesigen Karren zu laden und ihn als Attraktion zu verkaufen.

Da gab es Schattentheater, Gesichter die einen aus den Bäumen anschauten, aus der Luft erklingende Kinderstimmen, skurrile Gestalten, Tänze und Lichteffekte. An den verschiedenen Stationen konnten immer wieder neue Elemente entdeckt und bestaunt werden. Hier und dort war von den Gästen immer wieder mal zuhören: „Das ist ja wie im Märchenland.” Dabei kamen die Künstler ohne laute Töne und hektische Effekthascherei aus und wurden so der besonderen Atmosphäre rund um die Kirche gerecht. Das war auch im Publikum zu spüren. Ruhig und beinahe andächtig genossen Kinder und Erwachsene die Darbietungen. Noch mehr genießen ließ sich die tolle Atmosphäre aber, als sich zu später Stunde schon die meisten auf den Heimweg gemacht hatten.

Einfach war es für die Künstler in Roetgen aber nicht. „Es gibt keine Altstadt oder einen besonderen Platz”, erklärte die Organisatorin Dr. Nina Mika-Helfmeier. Bürgermeister Manfred Eis zeigte sich im Vorfeld deshalb froh, mit „Lichtspuren” eine Produktion zu Gast zu haben, die dies mit ihren aufwendigen Inszenierungen vergessen lässt.
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