Lobeshymnen auf Hans-Josef Hilsenbeck

Von: M. S.
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Dedenborn/Hammer. Der Prophet im eigenen Lande gilt - manchmal doch etwas. Dies wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Dedenborn/Hammer deutlich. Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns äußerte das Empfinden, in der Kommune würden die in den kleinen Rurtalorten wie Dedenborn und Hammer unter Unionseinfluss erbrachten, infrastrukturellen Leistungen „nicht immer und überall in vollem Umfang gewürdigt”.

Nicht zuletzt deshalb betonte der Bürgermeister klar die Verdienste und politischen Erfolge des Dedenborn-Hammerer Ortsvorstehers Hans- Josef Hilsenbeck: „Er ist stellvertretender Städtregionsrat und als solcher ein Glücksgriff für seine Heimatorte Dedenborn/Hammer, die Kommune Simmerath wie die gesamte Nordeifel.” Hilsenbecks Funktionen verkörperten, so Hermanns, „die Krönung eines verdienstvollen Politikerlebens”.

Ortsvorsteher Hilsenbeck seinerseits sparte nicht mit positiver Darstellung der Aktivitäten seines Amtsvorgängers Arno Braun. Dieser verzog nach zehnjähriger Tätigkeit nach Simmerath. Als Erinnerung nahm er einen blauen Kristallvogel mit (Hilsenbeck: „Damit du immer nach Dedenborn zurückflattern kannst” und versprach, „immer in meine Heimat Dedenborn zurückzukehren, um mich dort nach wie vor rege ins Dorfleben einzubringen”.

Zum glücklich erreichten Ziel, den Kindergarten Dedenborn auch künftig zu erhalten, stellte Hans-Josef Hilsenbeck rückblickend fest: „Für 2009/10 gab es nur neun Anmeldungen, die Opposition forderte vehement die Schließung der Tagesstätte. Inzwischen verfügt die dauerhaft gesicherte Einrichtung wieder über ein Anygebot von 15 Plätzen, 14 Anmeldungen liegen für 2010//11 schon vor.”

Hilsenbeck forderte die Eltern auf, sich von der seit Generationen gehegten Vorstellung zu verabschieden, ein Kindergartenkind müsse mindestens drei Jahre sein: „Heute drängen schon Zweijährige in die Kitas, die Politik muss sich darauf einstellen, dass beide Elternteile berufstätig sind,”Hilsenbeck appellierte daher an die Mütter und Väter, ihre Sprößlinge in altersgemischte Gruppen zu integrieren. Denn kleine Orte wie die im Rurtal hätten nur dann eine Zukunft, „wenn alle Generationen die Chance haben, dort aufzuwachsen und zu leben”.

„Ärmel hochkrempeln”

Am Beispiel von Franz- Josef Pleus machte Hilsenbeck fest, „dass Dedenborner und Hammerer zum Allgemeinwohl die Ärmel hochkrempeln und zupacken”. Pleus habe seine Wiese in einen Spiel- und Bolzplatz für die Jüngsten zur Verfügung gestellt, Hans Jäger unterdessen wichtige Wirtschaftswege ebenso uneigennützig instand gesetzt. Die Feuerwehr- Gerätehäuser beider Orte seien renoviert worden, ein neuer Übungsraum stehe vor seiner Einweihung. Die innerörtliche Wegweisung solle durch neue, übersichtliche Hinweisschilder verbessert werden und Wanderer und Naturfreunde auch auf gastronomische Angebote aufmerksam machen.

Das Gemeindezentrum werde eine dringend benötigte Bedachung erhalten. Kostenpunkt: 47.000 Euro. Die Brücke zum Campingplatz Hammer, versicherte Hilsenbeck überdies, werde noch in diesem Jahr saniert, zahlreiche marode Buswartehäuschen, „zum Teil 40 Jahre und älter”, bedürften gründlicher Renovierung.
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