Literaturprojekt: Schüler entdecken neue Welten

Von: ale
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Schulleiter Reinhold Franck (oben Mitte) und Ingrid Peinhardt-Franke (oben links) sind stolz auf die Ergebnisse des Literaturprojektes. Foto: Anneliese Lauscher

Steckenborn. „Unglaubliche Geschichten“ haben sich in und um Steckenborn zugetragen – die Kinder der Klasse 4b der Grundschule haben sie aufgeschrieben. Von Elfen und Aliens, von Gespenstern und einer „Obertussi“ ist die Rede.

Eine unerwartete Kreativität und Schreibfreude förderte Ingrid Peinhardt-Franke im Projekt „Kultur und Schule NRW“ zutage. Sie leitete das Literaturprojekt und ließ die Kinder dabei „neue Welten entdecken“.

Zur Präsentation ihrer Werke am Dienstag bekamen die Kinder Besuch von ihrer Parallelklasse und von einigen Eltern. Ingrid Peinhardt-Franke berichtete begeistert, wie die jungen Autoren sich allein oder in kleinen Gruppen mit der Thematik befasst hatten: „Es war eine richtige Prozessarbeit. Zunächst ging es darum, ein passendes Team zu finden oder sich allein an die Arbeit zu machen. Es gab intensiven Gedankenaustausch, und es war erstaunlich zu sehen, welche Themen die Kinder wählten.“ Wie sehr sie sich in ihre fantasievollen Geschichten hinein versenken konnten und „da saßen und schrieben und schrieben“, das hat die Kulturpädagogin fasziniert.

Es war offensichtlich, dass die Kinder Freude am Erzählen fanden; die eifrigste Schreiberin, Hanna, brachte es auf 28 handgeschriebene Seiten mit einer Geschichte, die sie „Ein neues Leben“ nannte und in der ein Kind in die Zukunft sehen kann.

Ihre Werke, die noch durch gemalte Bilder ergänzt wurden, zeigten die Schülerinnen und Schüler am Dienstag ihren Eltern, und sie lasen daraus vor. Da war es sogar auf dem Schulhof ganz still, als man in eine geheimnisvolle Welt voller Abenteuer und Visionen eintauchte. Stolz wurden die Mappen vorgezeigt, und jeder der 18 Literaten hoffte, aus seiner Arbeit vorlesen zu dürfen.

Nachtwanderung mit Mutprobe

Zusätzlich hatte wohl eine Nachtwanderung die Kinder inspiriert; die hatte Aggi Majewski im Team vorbereitet. Eine Mutprobe bestand darin, im Finstern allein einen Weg zu gehen, der nur spärlich mit Kerzen beleuchtet war. Es ging auch darum, die Wahrnehmung im Dunkeln zu schärfen und „um Konzentration, ohne dass es anstrengend wird“, berichtete Ingrid Peinhardt-Franke.

Zweifellos hat das Projekt die Kinder herausgefordert, ihre Kreativität und Fantasie geweckt, fasste die Kulturpädagogin zusammen. Es hat sie ermutigt, ihre Gefühle, Wünsche und Träume auszudrücken und zum Teil wurden sogar philosophische Gedanken hervorgebracht.

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