Lions-Briefkasten für bedürftige Menschen

Von: ua
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Am neuen Briefkasten: Hans-Peter Drews (li.) vom Lions Club Monschau und Roetgens Bürgermeister Manfred Eis. Foto: Albert

Roetgen. Der Lions Club Monschau ist nun auch in Roetgen mit einem Briefkasten vertreten. Neben den Briefkästen im Stadtpark in Monschau, an der Tafel in Imgenbroich und dem Rathaus in Simmerath befindet sich ab sofort ein weiterer Kasten an der Rückfront des Rathauses der Gemeinde Roetgen.

Der Club zeigte sich Bürgermeister Manfred Eis gegenüber für sein Entgegenkommen dankbar, den Briefkasten an der „guten Stube“ der Gemeinde anbringen zu dürfen.

Wenngleich die Gemeinde Roetgen gemeinhin, wie Manfred Eis betonte, durchaus als wohlhabend gelte, sei Bedürftigkeit jedoch auch in seiner Gemeinde kein Fremdwort.

Alle im Briefkasten landenden Anträge, so der Vorsitzende des Lions-Hilfswerk, Hans-Peter Drews, werden auf Bedürftigkeit überprüft, damit der Club tätig werden kann. „Im Dienste der Nächstenhilfe“, so steht es auf dem Schild, dass über dem Briefkasten hängt. „Wir wollen helfen, wo Hilfe notwendig ist, wenn Menschen unverschuldet in Not geraten sind“.

Die Aktion Briefkasten existiert seit 10 Jahren und hat sich als segensreiche Einrichtung erwiesen. Insgesamt sind bisher 33 000 Euro an bedürftige Menschen verteilt worden. Sie steht allen Menschen zur Verfügung, die unverschuldet durch Krankheit, Trennung oder Unglücksfälle in finanzielle Not geraten sind.

Wer selbst betroffen ist oder um solche Menschen weiß, kann sich mit Hilfe des Briefkastens an den Lions-Club wenden. Drews: „Die Absender dürfen versichert sein, dass jede Zuschrift streng vertraulich behandelt wird. Keine Informationen werden weitergeleitet. „Um weitestgehende Anonymität zu wahren, ist der Briefkasten an der Rückseite des Rathauses angebracht und vom Parkplatz aus gut zu erreichen.

Es reicht aus, auf einem Blatt Papier die Nöte mitzuteilen und das Blatt mit Namen, Adresse und Telefon-Nr. versehen, in den Briefkasten zu stecken.

Der Lions-Club wird sich umgehend mit dem Absender in Verbindung setzen. Hans-Peter Drews: „Die Briefkästen beweisen immer wieder, wie notwendig eine solche Aktion ist und wie viel Not auch in unserer Region vorhanden ist. Diese auf unbürokratische Weise lindern zu helfen, ist das Anliegen“.

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