Nordeifel - Liga-Primus und Aufsteiger: Lammersdorf und FC Roetgen erfolgreich

Liga-Primus und Aufsteiger: Lammersdorf und FC Roetgen erfolgreich

Von: Kurt Kaiser
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So ganz regelkonform scheint diese Aktion des Eicherscheider Spielers Nico Rader im Kopfballduell mit dem Lammersdorfer Günbey Maas–lbayrak nicht zu sein. Am Ende war es aber egal, denn die Lammersdorfer entführten die Punkte von der Bachstraße. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. In der Aachener Kreisliga B2 blieben Ligaprimus TuS Lammersdorf und die Zweite des FC Roetgen in der Erfolgsspur. Die Lammersdorfer gewannen das Derby bei Germania Eicherscheid II mit 3:1, während die Roetgener Aufsteiger SCB Laurenzberg mit einer 1:6-Packung wieder auf die Heimreise schickten und ihren unerwartet guten dritten Tabellenplatz behaupteten.

Im Derby in Eicherscheid sorgten die Lammersdorfer schon frühzeitig mit tatkräftiger Unterstützung der Gastgeber für eine Vorentscheidung.

Marvin Gouders und Justin Degen trafen in der 8. und 14. Minute nach Standardsituationen zur 2:0-Führung. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff baute Marc von Ameln den Vorsprung auf 3:0 aus. „In der ersten Halbzeit haben wir ganz akzeptabel gespielt und verdient geführt, in der zweiten Halbzeit haben wir weniger gut gespielt“, erlebte Lammersdorfs Trainer Jürgen Theißen zwei verschiedene Halbzeiten, allerdings war der Sieg des TuS auch in der zweiten Halbzeit nie in Gefahr. Germania Trainer Michael Behrendt ärgerte sich verständlicherweise über die beiden unnötigen Gegentore, die schon frühzeitig die Überlegungen des Trainers zerstörten. „Das war grauenhaft, solche Gegentore darf man nicht kassieren“.

Vollkommen verdient

In der zweiten Halbzeit lief es bei der Germania besser und sie kam vollkommen verdient durch Christopher Bein zum 1:3. „In der zweiten Halbzeit hat alles schon viel besser bei uns ausgesehen, wir haben keine Chancen mehr zugelassen und uns das Tor verdient“, resümierte der Germania Coach, der gegenüber der Vorwoche sein Team wieder auf fünf Positionen umbauen musste. „Das sind leider die Nachteile einer zweiten Mannschaft, damit müssen wir aber leben“.

Bei der Zweiten des FC Roetgen läuft es in dieser Saison bisher optimal. „Wir haben eine Viertelstunde gebraucht bis wir im Spiel waren, danach haben wir das Geschehen diktiert“, erlebte FC Roetgen Trainer Erich Bonkowski gegen Aufsteiger SCB Laurenzberg eine einseitige Angelegenheit. Der spielende Co-Trainer Thomas Fläschel hatte den FC in Führung gebracht, diese bauten Jonas Krott, David Redslob und Dennis Cremer bis zum Seitenwechsel auf 4:0 aus.

David Redslob traf in Halbzeit zwei zum 5:0, danach kamen die Gäste zum Ehrentreffer. Fünf Minuten vor Spielende machte Achim Schütz das halbe Dutzend voll. „Wir hatten genug Torchancen um zweistellig zu gewinnen“, war Erich Bonkowski mit der Trefferquote nicht ganz zufrieden. Die stimmte aber beim FC Stolberg, der der Zweitvertretung des TV Konzen eine unerwartet deutliche 2:8-Niederlage verpasste.

Konzens Trainer Reimund Scheffen kommentierte die Niederlage ironisch. „Lieber einmal 2:8 verlieren als achtmal 0:1“. Nach solch einer deutlichen Niederlage sah es beim Seitenwechsel noch nicht aus. Die zweimalige Führung der Stolberger konnte Christian Stollenwerk und Kevin Scheuer ausgleichen. Kurz vor dem Seitenwechsel sah ein Konzener Spieler wegen Tätlichkeit Rot. „In der ersten Halbzeit lief es noch gut für uns. In der zweiten Halbzeit waren wir in der Unterzahl aber nicht mehr geduldig genug“, vernachlässigten die Schwarz-Gelben in der Unterzahl ihre Defensivaufgaben und mussten am Ende eine unerwartet deutliche Niederlage quittieren.

Abstiegsduell

In der Dürener Kreisliga B3 kassierte die SG Vossenack/Hürtgen am Samstag im Abstiegsduell bei der SG Rurtal eine 0:4-Niederlage, die Spielertrainer Oliver Grunwald auch am Sonntag noch nicht verdaut hatte. „Mir fehlen noch immer die Worte, dass man gegen so eine Mannschaft eine Niederlage hinnehmen muss, aber wir hatten Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten in der Kabine gelassen“.

Beim Seitenwechsel führten die Gastgeber mit reger Unterstützung der Gäste schon 3:0. „Alle Tore sind durch kapitale Fehler von uns zustande gekommen“, moserte der Coach. In der zweiten Halbzeit lief es zwar besser für die Spielgemeinschaft, sie erspielte sich auch drei, vier gute Torgelegenheiten und traf den fPosten, jedoch ließ sie durch die offensivere Spielweise auch einige gute Konter zu.

Nach einer Unstimmigkeit in der SG Deckung kamen die Einheimischen zum 4:0-Endstand. „Mit nur fünfzig Prozent Einsatz hatten wir auch keinen Punkt verdient“, grantelte der Coach.

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