Simmerath - Lieferengpässe für Streusalz in Simmerath und Roetgen

Lieferengpässe für Streusalz in Simmerath und Roetgen

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Trotz Bevorratung werden mangels Lieferung nun auch in der Gemeinde Simmerath die Streusalzvorräte knapp. Der Räumdienst ist jedoch nach Angaben der Gemeinde uneingeschränkt unterwegs. Foto: psm

Simmerath. Nach der Gemeinde Roetgen, die schon am Tag vor Heiligabend den „Salz-Notstand” ausrief, geht nun auch der Gemeinde Simmerath das effektivste Mittel gegen Glatteis aus.

In einer Pressemitteilung dazu schreibt die Gemeindeverwaltung: „Die Gemeinde Simmerath hat vor einigen Jahren zur effektiveren Durchführung des Winterdienstes in Form des Abstreuens mit Auftausalz ein Salzsilo mit einem Fassungsvermögen von 50 Tonnen angeschafft.

Auf Grund der im vergangenen Winter eingetretenen Lieferengpässe für Streusalz hat die Gemeinde im Laufe dieses Jahres Maßnahmen zur besseren Bevorratung an Streusalz durchgeführt. Hierzu zählt die Anschaffung eines zweiten Salzsilos in der gleichen Größenordnung, so dass nunmehr ein Bevorratungsvolumen von 100 Tonnen zur Verfügung steht.

Ferner wurde zusätzlich eine Halle zur Lagerung von Streusalz angemietet, wo rund 60 Tonnen in Form von Sackware lagern.

Dennoch zeichnen sich nun erneut wieder Lieferengpässe ab, die die Gemeinde nicht zu vertreten hat. Trotz intensivster und unermüdlicher Nachfrage bei den Lieferanten wird die Gemeinde Simmerath seit vergangenen Donnerstag (23. Dezember) vorerst nicht mehr mit Auftausalz versorgt. Derzeit wird nur noch der Landesbetrieb Straßen.NRW eingeschränkt mit Auftausalz für die Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen beliefert.

Aufgrund der großen bundesweiten Nachfrage ist derzeit noch nicht absehbar, zu welchem Zeitpunkt und in welchen Mengen Städte und Gemeinden neues Streusalz erhalten.

Trotz der zuvor beschriebenen Verbesserung der Bevorratungskapazitäten und eines bisher äußerst sparsamen Umgangs mit den vorhandenen Salzvorräten werden diese wegen der Lieferengpässe in den nächsten Wochen zu Ende gehen.

Aufgrund dieser Umstände kann auf den gemeindlichen Straßen und Nebenanlagen der Winterdienst in Bezug auf das Abstreuen mit Auftausalz nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden. Zukünftig werden nur noch kritische bzw. gefährliche Straßenbereiche (z.B. Gefällstrecken, Kreuzungsbereiche etc.) abgestreut.

Das Räumen der Gemeindestraßen, öffentlichen Gehwege, Plätze und öffentlichen Einrichtungen bei Neuschnee wird nach wie vor im gewohnten Umfange durchgeführt.

Die Gemeinde appelliert daher an das Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer, mit besonderer Vorsicht und Sorgfalt die gemeindlichen Straßen einschließlich Nebenanlagen zu befahren und bittet insbesondere die Fußgänger, besonders vorsichtig und umsichtig zu sein.”
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